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Telekom, Vodafone und Telefónica planen Satellitenmobilfunk – Bessere Netzabdeckung für Verbraucher möglich

PaliGraficas (CC0), Pixabay

Vier große europäische Telekommunikationsunternehmen wollen gemeinsam die Voraussetzungen für eine neue Generation mobiler Satellitenkommunikation schaffen.

Die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und Orange haben am 19. Oktober eine entsprechende Absichtserklärung bekannt gegeben.

Die Unternehmen prüfen, sich gemeinsam um europäische Funkfrequenzen für mobile Satellitendienste zu bewerben.

Ziel ist es, Mobiltelefone künftig auch dort mit Kommunikationsdiensten versorgen zu können, wo herkömmliche Mobilfunknetze nicht ausreichend verfügbar sind.

Besonders interessant wäre dies für ländliche Regionen, abgelegene Gebiete und außergewöhnliche Krisensituationen.

Die geplante Technologie wird als Direct-to-Device bezeichnet.

Dabei sollen geeignete Mobilgeräte unter bestimmten technischen Voraussetzungen unmittelbar über Satelliten kommunizieren können.

Die beteiligten Unternehmen wollen insbesondere die notwendige Infrastruktur am Boden und die Integration in bestehende Mobilfunknetze unterstützen.

Die eigentlichen Satelliten sollen von einem noch auszuwählenden Partner bereitgestellt werden.

Für Verbraucher könnte dies langfristig eine bessere Netzabdeckung ermöglichen.

Auch bei Stromausfällen oder anderen Störungen der terrestrischen Infrastruktur könnten zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten entstehen.

Allerdings handelt es sich bislang lediglich um eine Absichtserklärung.

Weder ein konkreter Starttermin noch mögliche Endkundenpreise wurden verbindlich bekannt gegeben.

Fazit: Die geplante Zusammenarbeit könnte die Mobilfunkversorgung in Europa verbessern und die Abhängigkeit von außereuropäischen Satellitensystemen verringern. Bis zu einem tatsächlich verfügbaren Angebot sind jedoch noch erhebliche technische und regulatorische Schritte erforderlich.

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