Bilanzsumme sinkt leicht auf zwei Millionen Euro
Die JWP Jade Windpark GmbH & Co. IV. Betriebs KG mit Sitz in Varel hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 vorgelegt.
Die Bilanzsumme verringerte sich von 2.052.361,83 Euro auf 2.002.843,32 Euro.
Das entspricht einem Rückgang um 49.518,51 Euro beziehungsweise rund 2,4 Prozent.
Auf den ersten Blick erscheint diese Veränderung vergleichsweise gering.
Bei genauerer Betrachtung haben sich jedoch mehrere wichtige Bilanzpositionen deutlich verändert.
Während das Anlagevermögen stark zurückging, erhöhte sich das Umlaufvermögen.
Gleichzeitig nahm das Bankguthaben erheblich zu.
Auf der Passivseite sank das Eigenkapital, während Rückstellungen und Verbindlichkeiten anstiegen.
Damit zeigt der Abschluss eine Verschiebung innerhalb der Vermögens- und Kapitalstruktur.
Sachanlagevermögen sinkt auf nur noch fünf Euro
Eine der auffälligsten Veränderungen betrifft das Sachanlagevermögen.
Zum 31. Dezember 2024 wurden noch 34.378 Euro ausgewiesen.
Ein Jahr später beträgt der Buchwert lediglich 5 Euro.
Das entspricht einem Rückgang um 34.373 Euro beziehungsweise nahezu 100 Prozent.
Ein derart niedriger Buchwert ist bemerkenswert.
Er kann darauf hindeuten, dass die betreffenden Sachanlagen bilanziell nahezu vollständig abgeschrieben sind.
Allerdings darf daraus nicht geschlossen werden, dass die Anlagen technisch wertlos oder nicht mehr betriebsfähig wären.
Die Gesellschaft erklärt im Anhang, dass das abnutzbare Sachanlagevermögen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben wird.
Ein niedriger Restbuchwert kann deshalb auch bei weiterhin genutzten Wirtschaftsgütern entstehen.
Ob der Rückgang ausschließlich durch planmäßige Abschreibungen verursacht wurde oder ob zusätzlich Anlagen abgegangen sind, lässt sich aus dem übermittelten Abschluss nicht eindeutig feststellen.
Ein detaillierter Anlagenspiegel fehlt.
Ebenso wenig wird erläutert, welche konkreten Sachanlagen sich hinter dem Restbuchwert von fünf Euro befinden.
Der geringe Sachanlagenbestand bedeutet daher nicht automatisch, dass der Windpark selbst nur noch einen wirtschaftlichen Wert von fünf Euro besitzt.
Finanzanlagen bleiben unverändert
Neben den Sachanlagen weist die Gesellschaft Finanzanlagen aus.
Diese beliefen sich sowohl Ende 2024 als auch Ende 2025 auf 16.204,97 Euro.
Damit blieb diese Position unverändert.
Nach den Angaben im Anhang werden Beteiligungen grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet.
Soweit erforderlich, wird ein niedrigerer Wert am Bilanzstichtag berücksichtigt.
Welche konkreten Beteiligungen die Gesellschaft hält, geht aus dem übermittelten Material nicht hervor.
Auch Angaben zu Beteiligungserträgen fehlen.
Das gesamte Anlagevermögen verringerte sich damit von 50.582,97 Euro auf 16.209,97 Euro.
Der Rückgang beträgt rund 67,9 Prozent.
Umlaufvermögen steigt auf 1,96 Millionen Euro
Während das Anlagevermögen deutlich zurückging, entwickelte sich das Umlaufvermögen in die entgegengesetzte Richtung.
Es erhöhte sich von 1.802.012,39 Euro auf 1.960.233,66 Euro.
Das entspricht einem Anstieg um 158.221,27 Euro beziehungsweise rund 8,8 Prozent.
Damit entfällt inzwischen nahezu das gesamte bilanzierte Vermögen auf kurzfristige Vermögenswerte.
Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt rund 97,9 Prozent.
Die Gesellschaft besitzt bilanziell somit nur noch einen sehr geringen Anteil an Anlagevermögen.
Der größte Teil der Aktiva besteht aus Bankguthaben sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen.
Das ist für die wirtschaftliche Einordnung besonders wichtig.
Denn die Gesellschaft verfügt über erhebliche finanzielle Mittel, während ihre unmittelbar bilanzierten Sachanlagen nur noch einen minimalen Buchwert aufweisen.
Bankguthaben steigt um mehr als 265.000 Euro
Die auffälligste positive Entwicklung auf der Aktivseite betrifft die liquiden Mittel.
Zum 31. Dezember 2025 verfügte die Gesellschaft über 1.559.826,99 Euro an Kassenbeständen und Bankguthaben.
Im Vorjahr waren es 1.294.171,10 Euro.
Das bedeutet einen Anstieg um 265.655,89 Euro beziehungsweise rund 20,5 Prozent.
Damit erhöhte sich das verfügbare Zahlungsmittelvermögen innerhalb eines Jahres deutlich.
Rechnerisch entsprechen die liquiden Mittel inzwischen rund 77,9 Prozent der gesamten Bilanzsumme.
Diese hohe Liquiditätsposition ist bemerkenswert.
Sie zeigt, dass ein erheblicher Teil des Vermögens in Form von Zahlungsmitteln vorliegt.
Allerdings muss berücksichtigt werden, dass auf der Passivseite gleichzeitig sehr hohe Rückstellungen bestehen.
Ein hoher Bankbestand bedeutet daher nicht zwangsläufig, dass die gesamten Mittel frei für Ausschüttungen oder neue Investitionen verfügbar sind.
Forderungen sinken um mehr als 107.000 Euro
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände entwickelten sich rückläufig.
Sie gingen von 507.841,29 Euro auf 400.406,67 Euro zurück.
Das entspricht einer Verringerung um 107.434,62 Euro beziehungsweise rund 21,2 Prozent.
Damit wurde ein Teil des kurzfristigen Vermögens abgebaut.
Ob Forderungen durch Zahlungseingänge beglichen, verrechnet oder anderweitig ausgebucht wurden, lässt sich aus dem veröffentlichten Material nicht feststellen.
Eine nähere Aufschlüsselung der Forderungen fehlt.
Auch ist nicht ersichtlich, welcher Anteil aus laufenden Geschäftsbeziehungen, Steuererstattungsansprüchen oder anderen Sachverhalten stammt.
Der gleichzeitige Rückgang der Forderungen und Anstieg des Bankguthabens könnte grundsätzlich mit Zahlungseingängen zusammenhängen.
Ein unmittelbarer Zusammenhang ist anhand der Bilanz allein jedoch nicht nachweisbar.
Rechnungsabgrenzungsposten sinken drastisch
Eine weitere erhebliche Veränderung betrifft die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten.
Diese verringerten sich von 199.766,47 Euro auf 26.399,69 Euro.
Der Rückgang beträgt 173.366,78 Euro beziehungsweise rund 86,8 Prozent.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten entstehen grundsätzlich dann, wenn Ausgaben bereits vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, wirtschaftlich jedoch spätere Zeiträume betreffen.
Dazu können beispielsweise vorausbezahlte Nutzungsentgelte, Versicherungsbeiträge oder andere zeitlich abzugrenzende Aufwendungen gehören.
Welche konkreten Sachverhalte bei der JWP Jade Windpark GmbH & Co. IV. Betriebs KG betroffen sind, wird im Anhang nicht erläutert.
Deshalb lässt sich nicht feststellen, weshalb sich diese Position so stark reduziert hat.
Die Veränderung ist dennoch bedeutsam, weil sie wesentlich zum Rückgang der gesamten Bilanzsumme beiträgt.
Eigenkapital sinkt um 161.625 Euro
Auf der Passivseite fällt zunächst die Entwicklung des Eigenkapitals auf.
Dieses verringerte sich von 688.962,09 Euro auf 527.337,19 Euro.
Das entspricht einem Rückgang um 161.624,90 Euro beziehungsweise rund 23,5 Prozent.
Die Veränderung betrifft vollständig die Kapitalanteile der Kommanditisten.
Der ausgewiesene Bilanzgewinn beziehungsweise Bilanzverlust beträgt sowohl für 2024 als auch für 2025 null Euro.
Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet hat.
Bei Kommanditgesellschaften können Jahresergebnisse unmittelbar über die Kapitalkonten der Gesellschafter abgebildet werden.
Auch Entnahmen und andere gesellschaftsrechtliche Vorgänge können die Kapitalanteile verändern.
Ohne eine Entwicklung der Kapitalkonten und ohne Gewinn- und Verlustrechnung lässt sich daher nicht feststellen, welche Ursache hinter dem Eigenkapitalrückgang steht.
Die Verringerung um 161.625 Euro ist eine feststehende Bilanzveränderung, aber kein nachgewiesener Jahresverlust in derselben Höhe.
Eigenkapitalquote fällt auf rund 26 Prozent
Durch den Rückgang des Eigenkapitals hat sich auch die Eigenkapitalquote verschlechtert.
Zum 31. Dezember 2025 betrug sie rund 26,3 Prozent.
Im Vorjahr lag sie bei etwa 33,6 Prozent.
Damit verringerte sich die Quote um rund 7,2 Prozentpunkte.
Die Gesellschaft verfügt weiterhin über positives Eigenkapital.
Allerdings wird inzwischen ein deutlich geringerer Anteil der Bilanzsumme durch Eigenkapital finanziert.
Besonders wichtig ist dabei die Zusammensetzung der übrigen Passivseite.
Denn die Gesellschaft weist nicht vor allem hohe Bankdarlehen aus.
Stattdessen dominieren die Rückstellungen.
Das unterscheidet die Finanzierungsstruktur von vielen klassischen Windpark-Projektgesellschaften.
Rückstellungen steigen auf fast 1,39 Millionen Euro
Die wirtschaftlich auffälligste Position des Jahresabschlusses sind die Rückstellungen.
Sie erhöhten sich von 1.290.629,05 Euro auf 1.389.507,37 Euro.
Der Anstieg beträgt 98.878,32 Euro beziehungsweise rund 7,7 Prozent.
Damit erreichen die Rückstellungen einen außergewöhnlich hohen Betrag im Verhältnis zur Bilanzsumme.
Rechnerisch entsprechen sie rund 69,4 Prozent des gesamten bilanzierten Vermögens.
Die Rückstellungen übersteigen das Eigenkapital damit deutlich.
Sie sind mehr als zweieinhalbmal so hoch wie die ausgewiesenen Kapitalanteile der Kommanditisten.
Das macht ihre Zusammensetzung zur wichtigsten offenen Frage des Abschlusses.
Wofür wurden die hohen Rückstellungen gebildet?
Nach den Angaben im Anhang wurden die sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.
Dabei seien alle erkennbaren Risiken berücksichtigt worden.
Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften abgezinst.
Der Anhang enthält jedoch keine detaillierte Aufschlüsselung der Rückstellungen.
Es wird nicht ausdrücklich angegeben, welche Verpflichtungen die Summe von 1,39 Millionen Euro verursachen.
Bei Windparkgesellschaften können grundsätzlich unterschiedliche Rückstellungsarten relevant sein.
Denkbar sind beispielsweise Verpflichtungen aus Rückbau, Rekultivierung, Instandhaltung oder anderen vertraglichen beziehungsweise rechtlichen Sachverhalten.
Ob die Rückstellungen der JWP Jade Windpark GmbH & Co. IV. Betriebs KG tatsächlich solche Verpflichtungen betreffen, ist anhand des veröffentlichten Abschlusses nicht belegt.
Gerade wegen ihrer erheblichen Höhe wäre eine detaillierte Erläuterung für die wirtschaftliche Bewertung besonders wichtig.
Könnten Rückbauverpflichtungen eine Rolle spielen?
Bei Windenergieprojekten können Rückbauverpflichtungen eine wichtige Bedeutung haben.
Nach dem Ende der Nutzungsdauer können Betreiber verpflichtet sein, technische Anlagen zu entfernen und Flächen in einen vereinbarten Zustand zurückzuversetzen.
Solche Verpflichtungen können erhebliche Kosten verursachen.
Deshalb werden entsprechende Risiken bei vielen Projektgesellschaften bilanziell berücksichtigt.
Die Kombination aus sehr geringem Sachanlagevermögen und hohen Rückstellungen könnte Fragen nach dem Lebenszyklus des Windparkprojekts aufwerfen.
Allerdings wäre es spekulativ, daraus bereits auf eine bevorstehende Stilllegung oder einen konkreten Rückbau zu schließen.
Der Abschluss enthält keine ausdrücklichen Angaben über den technischen Zustand der Windenergieanlagen oder über eine geplante Beendigung des Betriebs.
Auch die genaue Art der Rückstellungen bleibt offen.
Eine solche Schlussfolgerung wäre daher nicht ausreichend belegt.
Hohe Liquidität steht hohen Rückstellungen gegenüber
Die Gesellschaft verfügt über Bankguthaben von 1.559.826,99 Euro.
Dem stehen Rückstellungen von 1.389.507,37 Euro gegenüber.
Rechnerisch übersteigen die liquiden Mittel die Rückstellungen um 170.319,62 Euro.
Diese Gegenüberstellung ist interessant, darf jedoch nicht als Nachweis verstanden werden, dass sämtliche zukünftigen Verpflichtungen bereits finanziell abgesichert sind.
Denn Rückstellungen sind keine unmittelbar fälligen Rechnungen.
Sie können Verpflichtungen betreffen, deren tatsächliche Zahlung erst in späteren Jahren erfolgt.
Zudem können sich die tatsächlichen Kosten verändern.
Ebenso ist nicht bekannt, ob Teile der Bankguthaben vertraglich gebunden oder für bestimmte Zwecke reserviert sind.
Eine abschließende Beurteilung der finanziellen Absicherung wäre deshalb nur anhand der zugrunde liegenden Verpflichtungen und der verfügbaren Liquiditätsplanung möglich.
Kurzfristige Verbindlichkeiten steigen um mehr als 84 Prozent
Neben den Rückstellungen erhöhten sich auch die bilanzierten Verbindlichkeiten.
Sie stiegen von 46.647,69 Euro auf 85.998,76 Euro.
Das entspricht einem Anstieg um 39.351,07 Euro beziehungsweise rund 84,4 Prozent.
Damit haben sich die Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt.
Allerdings bleiben sie im Verhältnis zur Bilanzsumme vergleichsweise gering.
Ihr Anteil beträgt rund 4,3 Prozent.
Nach den Angaben im Anhang haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Langfristige Verbindlichkeiten werden nicht ausgewiesen.
Daraus ergibt sich, dass die Gesellschaft nach den vorliegenden Bilanzangaben keine langfristigen Bank- oder sonstigen Darlehensverbindlichkeiten ausweist.
Die genaue Zusammensetzung der kurzfristigen Schulden wird jedoch nicht erläutert.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern steigen leicht
Innerhalb der gesamten Verbindlichkeiten werden auch Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.
Diese erhöhten sich von 18.850 Euro auf 20.656,82 Euro.
Das entspricht einem Anstieg um 1.806,82 Euro beziehungsweise rund 9,6 Prozent.
Damit entfallen rund 24 Prozent der gesamten Verbindlichkeiten auf Gesellschafter.
Die übrigen Verbindlichkeiten belaufen sich rechnerisch auf rund 65.342 Euro.
Welche konkreten Forderungen der Gesellschafter hinter dem ausgewiesenen Betrag stehen, geht aus dem Anhang nicht hervor.
Auch Angaben zu Verzinsung oder vertraglichen Konditionen fehlen.
Keine langfristigen Schulden ausgewiesen
Eine Besonderheit der Bilanz besteht darin, dass sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig sind.
Der Abschluss weist keine Verbindlichkeiten mit längeren Restlaufzeiten aus.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Gesellschaft keinerlei langfristige Verpflichtungen besitzt.
Die hohen Rückstellungen können Verpflichtungen mit längeren Zeithorizonten enthalten.
Außerdem bestehen beziehungsweise bestanden Nutzungsverträge für das Windparkgebiet.
Die langfristige wirtschaftliche Belastung ergibt sich deshalb nicht allein aus der Position der bilanzierten Verbindlichkeiten.
Für eine umfassende Bewertung müssen auch Rückstellungen und sonstige vertragliche Verpflichtungen berücksichtigt werden.
Nutzungsentgelte für das Windparkgebiet von 98.000 Euro
Im Anhang nennt die Gesellschaft weitere finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit den Nutzungsverträgen für das Windparkgebiet.
Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Nutzungsentgelt von 98.000 Euro angegeben.
Die Vergütung ist nach den Angaben im Abschluss ertragsabhängig.
Das bedeutet, dass sich die tatsächliche Höhe des Nutzungsentgelts nach den vertraglich vereinbarten Ertragsgrößen richtet.
Im Anhang wird erläutert, dass für die Darstellung die im Geschäftsjahr gezahlte Pacht angesetzt wurde.
Als Berücksichtigungszeitraum wird der 31. Dezember 2025 genannt.
Die ausgewiesenen Gesamtverpflichtungen betragen null Euro.
Diese Angabe sollte nicht vorschnell so interpretiert werden, dass künftig keinerlei Pachtzahlungen mehr anfallen können.
Da die Vergütung ertragsabhängig ist, könnten künftige Verpflichtungen von der weiteren Nutzung und den erzielten Erträgen abhängen.
Der Abschluss lässt jedoch offen, ob die Nutzungsverträge nach dem 31. Dezember 2025 fortbestehen und welche konkreten Bedingungen gelten.
Keine eigenen Arbeitnehmer beschäftigt
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2025 keine eigenen Arbeitnehmer.
Das ist bei Windpark-Projektgesellschaften nicht ungewöhnlich.
Viele solcher Gesellschaften übernehmen vor allem die wirtschaftliche und rechtliche Organisation eines Energieprojekts.
Technische Betriebsführung, Wartung, kaufmännische Verwaltung und andere Dienstleistungen können durch externe Unternehmen erbracht werden.
Welche Dienstleister für die JWP Jade Windpark GmbH & Co. IV. Betriebs KG tätig sind und welche Kosten dabei entstehen, geht aus dem vorliegenden Abschluss nicht hervor.
Geschäftsführung durch JWP Jade Windpark Beteiligungs GmbH
Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Oldenburg unter der Registernummer 130919 eingetragen.
Die Geschäftsführung erfolgt durch die JWP Jade Windpark Beteiligungs GmbH.
Als Geschäftsführer wird Jan Holst genannt.
Der Jahresabschluss wurde am 27. April 2026 in Varel unterzeichnet.
Die Feststellung erfolgte am 30. Juni 2026.
Die Veröffentlichung trägt das Datum vom 13. Oktober 2026.
Entscheidende Information fehlt: Wie profitabel arbeitet die Gesellschaft?
Der übermittelte Jahresabschluss enthält die Bilanz und einen Anhang.
Eine Gewinn- und Verlustrechnung mit konkreten Ergebniszahlen ist jedoch nicht enthalten.
Damit fehlen wichtige Angaben zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens.
Insbesondere sind keine Umsatzerlöse, Stromerlöse oder laufenden Betriebskosten ersichtlich.
Auch das Jahresergebnis wird nicht genannt.
Daher lässt sich nicht feststellen, ob die Gesellschaft 2025 einen Gewinn oder Verlust erwirtschaftet hat.
Der Rückgang des Eigenkapitals um rund 161.625 Euro ist hierfür kein ausreichender Beleg.
Ebenso wenig kann aus dem Anstieg des Bankguthabens unmittelbar auf einen entsprechenden operativen Gewinn geschlossen werden.
Die Entwicklung der Zahlungsmittel kann auch durch andere Zahlungsströme beeinflusst worden sein.