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Rheinland-Pfalz: Letzte-Hilfe-Kurse sollen Angehörigen Sicherheit beim Sterben geben

Mylene2401 (CC0), Pixabay

Was kann man tun, wenn ein Angehöriger im Sterben liegt? Viele Menschen fühlen sich in dieser Situation hilflos. In Rheinland-Pfalz sollen sogenannte Letzte-Hilfe-Kurse grundlegendes Wissen vermitteln.

Das Prinzip erinnert bewusst an Erste-Hilfe-Kurse. Während dort gelernt wird, Menschen in medizinischen Notfällen zu helfen, geht es bei der „Letzten Hilfe“ um die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen.

Teilnehmer erfahren beispielsweise, welche körperlichen Veränderungen während des Sterbeprozesses auftreten können, warum Menschen teilweise nicht mehr essen oder trinken möchten und wie Angehörige auf veränderte Bedürfnisse reagieren können.

Auch die Frage, wann professionelle medizinische oder pflegerische Hilfe notwendig ist, spielt eine Rolle.

Solche Kurse werden unter anderem in Trier angeboten.

Das Angebot kann eine wichtige Lücke schließen. Denn während Geburt und medizinische Notfälle gesellschaftlich intensiv vorbereitet werden, verfügen viele Menschen kaum über Wissen zum Sterbeprozess.

Die Kurse ersetzen weder Ärzte noch ambulante Hospiz- oder Pflegedienste. Sie können Angehörigen aber helfen, Ängste abzubauen und die letzte Lebensphase eines nahestehenden Menschen bewusster zu begleiten.

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