Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule auf den Philippinen sind mindestens drei Schüler ums Leben gekommen. Unter den Toten befindet sich nach Angaben der Behörden auch der jugendliche Angreifer.
Die Tat ereignete sich an der Banga National High School in der Provinz South Cotabato auf der Insel Mindanao.
Mehrere Schüler verletzt
Der Jugendliche eröffnete nach den bisherigen Angaben das Feuer an der Schule. Mehrere Schüler wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.
Der mutmaßliche Angreifer nahm sich anschließend selbst das Leben.
Die Polizei sicherte die Schule und leitete Ermittlungen ein. Warum der Jugendliche auf seine Mitschüler schoss, ist bislang nicht bekannt.
Als Reaktion auf die Tat wurde der Unterricht in der gesamten Gemeinde Banga zunächst ausgesetzt.
Psychologische Hilfe für Schüler und Familien
Sozialarbeiter kümmern sich um betroffene Schüler und deren Familien. Auch Lehrer und andere Mitarbeiter der Schule sollen psychologische Unterstützung erhalten.
Die Behörden bitten darum, keine Spekulationen oder unbestätigten Informationen über die Tat zu verbreiten.
Bereits im Juni 2026 hatte es auf den Philippinen einen schweren Schusswaffenangriff an einer Schule gegeben. Damals wurden in Tacloban City drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt. Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren wurden anschließend festgenommen.