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Brandgefahr beim Airfryer: TEDi ruft Heißluftfritteuse bundesweit zurück

geralt (CC0), Pixabay

Wer in den vergangenen Monaten bei TEDi eine günstige Heißluftfritteuse gekauft hat, sollte einen Blick auf die Modellbezeichnung werfen. Der Händler hat einen bundesweiten Rückruf für einen Airfryer der Marke elta gestartet. Bei einer Prüfung wurden sicherheitsrelevante Mängel festgestellt. Im schlimmsten Fall können nach Angaben des Unternehmens Brände entstehen oder Menschen verletzt werden.

Betroffen ist eine Heißluftfritteuse mit einem Fassungsvermögen von 3,2 Litern. Sie wurde über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr deutschlandweit verkauft.

Kunden sollen das betroffene Gerät ausdrücklich nicht mehr verwenden.

Dieses Modell ist vom Rückruf betroffen

Der Rückruf betrifft die elta-Heißluftfritteuse AF-3202.

Entscheidend zur Identifikation sind folgende Angaben:

  • Marke: elta
  • Modell: AF-3202
  • Fassungsvermögen: 3,2 Liter
  • Artikelnummer: 94060071310000003000
  • Verkaufspreis: 30 Euro
  • Verkaufszeitraum: 4. Februar 2025 bis 3. Juni 2026

Nach den vorliegenden Informationen wurde das Gerät in diesem Zeitraum deutschlandweit in TEDi-Filialen angeboten.

Damit könnten sich noch zahlreiche Exemplare in privaten Haushalten befinden. Besonders wichtig ist der Rückruf auch deshalb für Menschen, die das Gerät bereits vor längerer Zeit gekauft haben und möglicherweise nicht mehr unmittelbar mit aktuellen Produktwarnungen des Händlers in Berührung kommen.

Probleme mit Temperaturregelung und Verkabelung

Hinter dem Rückruf stehen zwei sicherheitsrelevante Probleme.

Sie betreffen nach den vorliegenden Angaben sowohl die Temperaturregelung als auch die interne Verkabelung der Heißluftfritteuse.

Dadurch kann eine Brandgefahr entstehen. Darüber hinaus können Verletzungen nicht ausgeschlossen werden.

TEDi empfiehlt deshalb ausdrücklich, betroffene Geräte nicht weiterzuverwenden.

Für Verbraucher bedeutet das: Wer das entsprechende Modell zu Hause hat, sollte es nicht noch einmal einschalten, um zu überprüfen, ob es möglicherweise weiterhin ordnungsgemäß funktioniert. Entscheidend für den Rückruf ist die Identifikation des betroffenen Modells und nicht, ob beim eigenen Gerät bislang ein Fehler aufgetreten ist.

Mehr als ein Jahr deutschlandweit verkauft

Der lange Verkaufszeitraum vergrößert die Bedeutung des Rückrufs.

Die betroffene Heißluftfritteuse wurde vom 4. Februar 2025 bis zum 3. Juni 2026 deutschlandweit in TEDi-Filialen verkauft. Das geht aus den im Bericht wiedergegebenen Unternehmensangaben hervor.

Damit liegen zwischen den ersten Verkäufen und der Veröffentlichung der Warnung im September 2026 mehr als anderthalb Jahre.

Wie viele Geräte tatsächlich verkauft wurden, wird in der vorliegenden Quelle nicht genannt. Deshalb lässt sich auch nicht seriös beziffern, wie viele Haushalte von dem Rückruf betroffen sind.

Kunden bekommen 30 Euro zurück

Für Besitzer des Airfryers ist die Rückgabe vergleichsweise unkompliziert vorgesehen.

Die betroffene Heißluftfritteuse kann laut Bericht in jeder TEDi-Filiale zurückgegeben werden.

Kunden erhalten dabei entweder den ursprünglichen Kaufpreis von 30 Euro zurück oder können das Gerät gegen einen anderen Artikel umtauschen.

Für weitere Fragen nennt der Bericht außerdem den TEDi-Kundenservice.

Auch verschenkte Geräte können betroffen sein

Eine besondere Schwierigkeit bei länger zurückliegenden Produktrückrufen besteht darin, dass sich die Ware möglicherweise gar nicht mehr beim ursprünglichen Käufer befindet.

Heißluftfritteusen können verschenkt, weiterverkauft oder innerhalb der Familie weitergegeben worden sein.

Deshalb bittet das Unternehmen laut Bericht ausdrücklich darum, auch Freunde, Bekannte und Familienmitglieder über den Rückruf zu informieren.

Wer das betroffene Modell weitergegeben hat, sollte nach Möglichkeit den heutigen Besitzer auf die Sicherheitswarnung aufmerksam machen. Auf diese Weise sollen möglichst viele Geräte aus dem Verkehr gezogen werden.

Modellnummer ist jetzt entscheidend

Für Verbraucher kommt es deshalb vor allem darauf an, das eigene Gerät eindeutig zu identifizieren.

Nicht jede Heißluftfritteuse der Marke elta ist aufgrund der vorliegenden Informationen automatisch betroffen. Der veröffentlichte Rückruf bezieht sich konkret auf das 3,2-Liter-Modell AF-3202 mit der Artikelnummer 94060071310000003000.

Stimmen diese Angaben mit dem eigenen Gerät überein, sollte der Airfryer nicht weiter benutzt und zu TEDi zurückgebracht werden.

Dass ein Gerät bislang ohne erkennbare Probleme funktioniert hat, ändert an der Rückrufempfehlung nichts.

Sicherheitsmangel macht aus Küchengerät ein Risiko

Heißluftfritteusen arbeiten mit hohen Temperaturen und elektrischen Komponenten. Probleme bei Temperaturregelung und Verkabelung sind deshalb sicherheitsrelevant.

Der jetzt veröffentlichte Rückruf zeigt zugleich, warum Verbraucher Produktrückrufe auch bei vergleichsweise günstigen Haushaltsgeräten ernst nehmen sollten.

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