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Windpark Forstberg: Mehr Liquidität und neues Kapital – doch der Verlust steigt deutlich

Shutterbug75 (CC0), Pixabay

Die Windpark Forstberg Beteiligungs GmbH mit Sitz in Bremen hat ihren Jahresabschluss für 2025 vorgelegt. Die Gesellschaft verfügt zum Jahresende über deutlich mehr liquide Mittel und weist erstmals eine Kapitalrücklage von 10.000 Euro aus. Gleichzeitig ist der Jahresverlust gegenüber 2024 kräftig gestiegen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2025 auf 18.244,83 Euro. Ende 2024 hatte sie noch bei 12.446,75 Euro gelegen. Das entspricht einem Wachstum von knapp 47 Prozent.

Bankguthaben nahezu verdoppelt

Das Anlagevermögen blieb mit 6.000 Euro unverändert. Es besteht vollständig aus Finanzanlagen. Nach Angaben im Anhang handelt es sich dabei um Anteile an verbundenen Unternehmen, die zu Anschaffungskosten bewertet werden.

Eine wesentlich stärkere Veränderung zeigt sich beim Umlaufvermögen. Die liquiden Mittel erhöhten sich von 6.446,75 Euro auf 12.244,83 Euro und haben sich damit nahezu verdoppelt.

Damit entfallen rund zwei Drittel des zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vermögens auf Bankguthaben und andere liquide Mittel.

Jahresfehlbetrag steigt auf rund 3.800 Euro

Trotz der höheren Liquidität blieb die Gesellschaft 2025 in den roten Zahlen. Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich auf 3.818,97 Euro. Im Vorjahr waren es 2.294,75 Euro.

Damit fiel der Verlust 2025 um rund 66 Prozent höher aus als im Jahr zuvor.

Zugleich stieg der Verlustvortrag von 12.065,21 Euro auf 14.359,96 Euro. Die in den vergangenen Jahren entstandenen Fehlbeträge belasten damit weiterhin das Eigenkapital.

Kapitalrücklage von 10.000 Euro stärkt Eigenkapital

Gleichzeitig hat sich die Kapitalausstattung der Gesellschaft verbessert. Das gezeichnete Kapital liegt unverändert bei 25.000 Euro. Hinzu kommt zum Jahresende erstmals eine Kapitalrücklage von 10.000 Euro.

Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags und des neuerlichen Jahresfehlbetrags verbleibt ein Eigenkapital von 16.821,07 Euro.

Zum Vergleich: Ende 2024 waren lediglich 10.640,04 Euro ausgewiesen worden. Das Eigenkapital erhöhte sich somit trotz des gestiegenen Jahresverlusts um rund 58 Prozent.

Keine Verbindlichkeiten in der Bilanz

Bemerkenswert ist auch die Fremdkapitalseite. Die Bilanz weist zum Jahresende keine Verbindlichkeiten aus.

Neben dem Eigenkapital bestehen lediglich Rückstellungen in Höhe von 1.423,76 Euro. Auch diese Position entwickelte sich rückläufig: Ende 2024 hatten die Rückstellungen noch 1.806,71 Euro betragen.

Damit ist die Bilanz zum Stichtag weitgehend durch Eigenkapital finanziert.

Teil des wpd-Konzerns

Die Windpark Forstberg Beteiligungs GmbH ist in den Konzernabschluss der wpd GmbH mit Sitz in Bremen einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach den Angaben im Anhang im Unternehmensregister offengelegt.

Die Gesellschaft selbst wird gemäß § 267 HGB als kleine Kapitalgesellschaft eingestuft.

Der Jahresabschluss trägt das Datum 13. Januar 2026 und wurde am 20. April 2026 formell festgestellt.

Finanzielle Basis verbessert – Verluste bleiben Thema

Insgesamt zeigt der Jahresabschluss zwei gegenläufige Entwicklungen. Auf der einen Seite stehen eine deutlich höhere Liquidität, eine neue Kapitalrücklage und ein kräftiger Anstieg des Eigenkapitals. Zudem weist die Bilanz keine Verbindlichkeiten aus.

Auf der anderen Seite hat sich der Jahresfehlbetrag innerhalb eines Jahres deutlich erhöht. Die Gesellschaft verfügt Ende 2025 somit über eine stärkere Kapitalbasis, schreibt aber weiterhin Verluste. Wie sich diese beiden Entwicklungen künftig fortsetzen, lässt sich aus dem veröffentlichten Jahresabschluss allein nicht ableiten.

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