Im Insolvenzantragsverfahren der MS Busreisen-Koblenz GmbH aus Koblenz hat das Amtsgericht Koblenz eine weitere Entscheidung getroffen. Mit Beschluss vom 13. Juli 2026 wurden die bislang bestehenden Sicherungsmaßnahmen aufgehoben, nachdem sich die Hauptsache erledigt hat.
Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen 21 IN 123/26 geführt. Die Gesellschaft mit Sitz in der Schönbornsluster Straße 1 in 56070 Koblenz ist im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter HRB 23949 eingetragen und wird von Geschäftsführer Stephan Wilhelm Lange vertreten. Das Unternehmen ist im Bereich des Busreiseverkehrs tätig und bietet Reise- und Beförderungsleistungen an.
Bereits am 23. Juni 2026 hatte das Insolvenzgericht zur Sicherung des Vermögens ein allgemeines Veräußerungsverbot angeordnet. Zudem wurden sämtliche Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen das Unternehmen eingestellt, um die Insolvenzmasse bis zur weiteren Entscheidung zu sichern.
Mit dem nun ergangenen Beschluss hat das Amtsgericht Koblenz diese Anordnungen wieder aufgehoben. Sowohl das allgemeine Veräußerungsverbot als auch die Einstellung anderweitiger Vollstreckungsmaßnahmen wurden mit sofortiger Wirkung beendet. Grund hierfür ist die Erledigung der Hauptsache im Insolvenzantragsverfahren.
Die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen bedeutet, dass die zuvor angeordneten insolvenzrechtlichen Beschränkungen nicht länger bestehen. Damit ist das Verfahren in seiner bisherigen Form abgeschlossen.