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BaFin warnt vor bitvero-24.com – Verdacht auf unerlaubte Finanzgeschäfte

kpuljek (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine Warnung vor der Website bitvero-24.com veröffentlicht. Nach Erkenntnissen der Finanzaufsicht bieten die Betreiber dort Bankgeschäfte und/oder Finanzdienstleistungen an, ohne über die hierfür erforderliche Erlaubnis zu verfügen.

Betreiber nicht von der BaFin beaufsichtigt

Die BaFin stellt klar, dass die Verantwortlichen hinter der Website keiner Aufsicht durch die Behörde unterliegen. Damit fehlt eine wesentliche Voraussetzung für die rechtmäßige Erbringung von Bank- und Finanzdienstleistungen in Deutschland.

Unternehmen, die in Deutschland Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen oder Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten, benötigen grundsätzlich eine entsprechende Zulassung der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Warnung vor möglichen Risiken für Anleger

Die BaFin nennt zwar keine näheren Einzelheiten zu den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen, weist jedoch darauf hin, dass die Betreiber ohne die erforderliche Erlaubnis tätig sind. Für Anleger bedeutet dies, dass sie nicht auf die gesetzlichen Schutzmechanismen vertrauen können, die bei regulierten Finanzinstituten gelten.

Insbesondere bei Internetangeboten sollten Verbraucher aufmerksam prüfen,

  • wer hinter dem Angebot steht,
  • ob eine behördliche Zulassung vorliegt,
  • und ob das Unternehmen in offiziellen Registern geführt wird.

Online-Anlagebetrug bleibt ein großes Problem

Die Warnung reiht sich in eine Vielzahl ähnlicher Hinweise der BaFin ein. Betrügerische oder unerlaubte Finanzplattformen nutzen häufig professionell gestaltete Webseiten und werben mit vermeintlich attraktiven Renditen, um Anleger zu Einzahlungen zu bewegen.

Typische Warnsignale sind:

  • fehlende Zulassungsangaben,
  • unklare Unternehmensstrukturen,
  • unrealistisch hohe Gewinnversprechen,
  • aggressiver Vertrieb per Telefon oder E-Mail,
  • sowie die Aufforderung zu schnellen Einzahlungen.

BaFin rät zur sorgfältigen Prüfung

Vor jeder Geldanlage empfiehlt die BaFin, die Seriosität eines Anbieters gründlich zu überprüfen. Dazu gehört insbesondere die Kontrolle, ob das Unternehmen über eine Erlaubnis der zuständigen Finanzaufsicht verfügt.

Wer bereits Kontakt zu der Plattform hatte oder Geld investiert hat, sollte seine Unterlagen sichern und bei Verdacht auf Betrug rechtlichen Rat einholen beziehungsweise die zuständigen Strafverfolgungsbehörden informieren.

Fazit

Mit ihrer aktuellen Warnung vor bitvero-24.com macht die BaFin auf einen Anbieter aufmerksam, der nach ihren Erkenntnissen ohne Erlaubnis Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen anbietet. Anleger sollten bei Angeboten der Plattform äußerste Vorsicht walten lassen und die Identität sowie die Zulassung eines Anbieters stets sorgfältig überprüfen, bevor sie Geld investieren.

 

 

Hier die Bafin-Meldung:

bitvero-24(.)com: Bafin warnt vor der Website

Die Bafin warnt vor Angeboten auf der Website bitvero-24(.)com. Nach Erkenntnissen der Finanzaufsicht bieten die Betreiber auf der Website Bankgeschäfte und/oder Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an. Die Betreiber der Website werden nicht von der Bafin beaufsichtigt.

25.06.2026

Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen und Kryptowerte-Dienstleistungen dürfen in Deutschland nur mit einer Erlaubnis der Bafin angeboten werden. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch an, ohne die erforderliche Erlaubnis zu haben. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der Bafin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die Information der Bafin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

 

Vorsicht!

Die Bafin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter warnen vor Finanzbetrug im Internet. Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Sie online Geld anlegen wollen und recherchieren Sie gründlich, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

In der Rubrik „Finanzbetrug erkennen“ finden Sie aktuelle Warnungen der Bafin zu unerlaubt tätigen Unternehmen und erfahren, wie Sie sich vor Betrug am Finanzmarkt schützen können.

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