Für die Texas Bewehrungsbau GmbH aus Potsdam endet vorerst die Phase der vorläufigen Insolvenzverwaltung. Das Amtsgericht Potsdam hat im Verfahren 6.50 IN 88/25 mit Wirkung zum 18. Juni 2026 um 11:00 Uhr sämtliche im Juli 2025 angeordneten Sicherungsmaßnahmen aufgehoben.
Betroffen ist die Gesellschaft mit Sitz am Bürohochhaus 2–4 in 14478 Potsdam. Mit dem Beschluss endet zugleich die vorläufige Insolvenzverwaltung, die seit dem 10. Juli 2025 bestand. Der Schuldner kann damit wieder uneingeschränkt über sein Vermögen verfügen.
Auch für Geschäftspartner und Schuldner der Gesellschaft ergeben sich Änderungen. Offene Zahlungen dürfen wieder direkt an das Unternehmen geleistet werden. Gleichzeitig können zuvor ausgesetzte Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wieder aufgenommen und fortgeführt werden.
Dem bisherigen vorläufigen Insolvenzverwalter wurde gemäß § 25 Abs. 2 Insolvenzordnung gestattet, aus dem gesicherten Vermögen noch die Kosten des Verfahrens sowie gegebenenfalls entstandene Masseverbindlichkeiten zu begleichen.
Die Aufhebung der vorläufigen Insolvenzverwaltung bedeutet, dass die bislang angeordneten Sicherungsmaßnahmen nicht länger erforderlich sind. Aus dem Beschluss ergibt sich jedoch nicht, aus welchem konkreten Grund die Maßnahme beendet wurde. Ob der Insolvenzantrag zurückgenommen wurde, die Eröffnungsvoraussetzungen entfallen sind oder eine andere Verfahrenslösung gefunden werden konnte, geht aus der veröffentlichten Entscheidung nicht hervor.
Das Verfahren wurde beim Amtsgericht Potsdam unter dem Aktenzeichen 6.50 IN 88/25 geführt.