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Insolvenzantrag der eROCKIT AG mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Amtsgericht Charlottenburg – Aktenzeichen 3613 IN 12073/25

Das Amtsgericht Charlottenburg hat den Insolvenzantrag der eROCKIT AG mangels Masse abgewiesen. Der Beschluss wurde im Verfahren mit dem Aktenzeichen 3613 IN 12073/25 am 8. Mai 2026 gefasst.

Die eROCKIT AG mit Sitz in der Eduard-Maurer-Straße 13 in 16761 Hennigsdorf ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 231453 eingetragen. Vorstand der Gesellschaft ist Andreas Zurwehme.

Das Unternehmen war im Bereich Elektromobilität tätig und entwickelte elektrisch angetriebene Motorräder mit besonderem Antriebskonzept. Bekannt wurde die Gesellschaft insbesondere durch ein Hybrid-Konzept zwischen Fahrrad und Motorrad, bei dem die Pedalbewegung des Fahrers elektronisch verstärkt und in Beschleunigung umgesetzt wird. Die eROCKIT AG positionierte sich damit im Markt für innovative Premium-Elektrofahrzeuge und nachhaltige Mobilitätslösungen.

Neben der Entwicklung und Produktion der Fahrzeuge umfasste die Geschäftstätigkeit auch den Vertrieb von Elektromotorrädern sowie technologische Entwicklungsleistungen im Bereich alternativer Antriebssysteme. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren mehrfach Investoren angesprochen und die Expansion der Produktion angekündigt.

Mit der Abweisung mangels Masse stellte das Insolvenzgericht fest, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Ein reguläres Insolvenzverfahren wird damit nicht eröffnet.

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