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Bau, Gastronomie und Immobiliengesellschaften prägen Insolvenzmeldungen vom 13. Mai 2026

SimonMichaelHill (CC0), Pixabay

Die am 13. Mai 2026 veröffentlichten Insolvenzbekanntmachungen zeigen erneut eine breite wirtschaftliche Belastung zahlreicher Branchen. Besonders häufig betroffen sind Bau- und Handwerksunternehmen, Gastronomie- und Handelsbetriebe sowie Immobilien- und Beteiligungsgesellschaften. Auch Medien-, Bildungs- und Technikunternehmen geraten zunehmend unter wirtschaftlichen Druck.

Bau- und Ausbaugewerbe weiter in schwieriger Lage

Mehrere Verfahren betreffen klassische Bau- und Ausbauunternehmen:

  • Adio Bau GmbH, Hamburg
    (Bauunternehmen)
  • Burger – Putz + Trockenbau GmbH, Villingen-Schwenningen
    (Putz- und Trockenbauarbeiten)
  • H.K.-Construction GmbH, Weisenheim am Sand
    (Bauunternehmen)
  • Schmittel GmbH, Mähren
    (Bau-/Handwerksunternehmen)
  • F&B Wohnbau GmbH, Gräfelfing
    (Wohnbaugesellschaft)
  • WM Projekt GmbH, Gensingen
    (Projektentwicklung)

Die Bauwirtschaft bleibt damit einer der am stärksten betroffenen Bereiche. Hohe Finanzierungskosten und eine schwache Nachfrage nach Neubauprojekten setzen viele Unternehmen unter Druck.

Gastronomie, Lebensmittel und Hotellerie mit zahlreichen Verfahren

Die Gastronomie- und Lebensmittelbranche verzeichnet erneut eine hohe Zahl an Insolvenzen:

  • Fisch-Café am Markt UG, Goch
    (Gastronomiebetrieb)
  • G&K Gastro Berlin GmbH, Berlin
    (Gastronomie)
  • Holger Munke Gastro GmbH, Wildeshausen
    (Gaststättenbetrieb)
  • Kreta Gyros Restaurant und Grillhaus GmbH & Co. KG, Salzhausen
    (Restaurantbetrieb)
  • Nakama Eatery Experience GmbH, Dreis
    (Gastronomiekonzept)
  • STG Food Company UG (haftungsbeschränkt), Geseke
    (Lebensmittel-/Gastronomiebereich)
  • Vita Dulcis GmbH, Teising
    (Lebensmittel-/Genussmittelbereich)
  • Team Hotel-Reinigung-Keeping GmbH, Dortmund
    (hotelnahe Dienstleistungen)

Die Branche kämpft weiterhin mit steigenden Kosten, Personalmangel und einer zurückhaltenden Konsumnachfrage.

Immobilien-, Beteiligungs- und Projektgesellschaften besonders auffällig

Auffällig hoch bleibt die Zahl der insolventen Immobilien- und Beteiligungsgesellschaften:

  • Abelmann Holding GmbH & Co. KG, Bremerhaven
    (Holdinggesellschaft)
  • Euro Grundinvest Deutschland 17 Private Placement GmbH & Co. KG, München
    (Immobilien-/Investmentgesellschaft)
  • INFINIBU KG, Düsseldorf
    (Beteiligungs-/Projektgesellschaft)
  • Projekt Duka GmbH & Co. KG, Delmenhorst
    (Projektgesellschaft)
  • REVITALIS FÜNFUNDZWANZIGSTE Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg
    (Grundstücks- und Immobiliengesellschaft)
  • Tool Beteiligungs GmbH, Hamburg
    (Beteiligungsgesellschaft)

Die anhaltend schwierigen Finanzierungsbedingungen treffen insbesondere projektfinanzierte Immobiliengesellschaften.

Handel, Import und Vertriebsunternehmen unter Druck

Mehrere Verfahren betreffen Handels- und Vertriebsunternehmen:

  • Bünte Marketplace GmbH, Bissendorf
    (Handel / Marktplatzgeschäft)
  • Dünya Handels UG (haftungsbeschränkt), Delmenhorst
    (Handelsunternehmen)
  • IZ Frozen Food Import – Export GmbH, Straelen
    (Lebensmittelimport und -export)
  • La Borsa GmbH, Düsseldorf
    (Handelsgesellschaft)
  • Mecke Handels GmbH & Co. KG, Berlin
    (Handelsunternehmen)
  • Sky Trading GmbH, Baden-Baden
    (Handelsgesellschaft)
  • YABA International GmbH, Berlin
    (internationaler Handel)

Der anhaltend schwache Konsum sowie hoher Wettbewerbsdruck belasten insbesondere kleinere und mittelständische Handelsunternehmen.

Technik, Industrie und spezialisierte Dienstleistungen betroffen

Auch technische und industrielle Unternehmen geraten zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten:

  • FiberNetConnect GmbH, Köln
    (Telekommunikations-/Netzwerktechnik)
  • Meta Motoren- und Energie-Technik GmbH, Herzogenrath
    (Motoren- und Energietechnik)
  • WPX Faserkeramik GmbH, Troisdorf
    (Industrie-/Werkstofftechnik)
  • PeCoMA GmbH, Mönchengladbach
    (technische Dienstleistungen)
  • DSSLR GmbH, Schwaig
    (Dienstleistungs-/Technologieunternehmen)

Bildung, Kultur und soziale Einrichtungen ebenfalls betroffen

Mehrere Insolvenzen betreffen Einrichtungen aus Bildungs- und Kulturbereichen:

  • Astrein Bildungsakademie GmbH, Hamburg
    (Bildungsdienstleistungen)
  • Kulturwerkschule gGmbH, Dresden
    (Kultur- und Bildungseinrichtung)
  • Wohnstift am Vierenberg e.V., Bad Salzuflen
    (soziale Einrichtung / Wohnen)
  • Sapiens Archäologie GmbH, Reutlingen
    (wissenschaftliche Dienstleistungen)

Medien- und Kreativwirtschaft mit weiteren Ausfällen

Auch die Medien- und Kreativbranche bleibt nicht verschont:

  • Burger Druck GmbH, Waldkirch
    (Druckerei)
  • Roll it Films GmbH, Dortmund
    (Film- und Medienproduktion)
  • Sendefähig GmbH, Bremen
    (Medien-/Kommunikationsunternehmen)
  • WhooWhoo UG (haftungsbeschränkt), Berlin
    (Kreativ-/Digitalbereich)

Fazit

Die Insolvenzmeldungen vom 13. Mai 2026 verdeutlichen erneut die breite wirtschaftliche Belastung des Mittelstands. Besonders betroffen bleiben:

  • Bau- und Ausbaugewerbe
  • Gastronomie und Lebensmittelwirtschaft
  • Immobilien- und Beteiligungsgesellschaften
  • Handels- und Vertriebsunternehmen
  • Technik- und Dienstleistungsfirmen

Auffällig ist die weiterhin hohe Zahl immobiliennaher Gesellschaften sowie kleiner und mittelständischer Dienstleistungsunternehmen, die unter steigenden Kosten und schwacher Nachfrage leiden.

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