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Energiekonzepte Deutschland GmbH: Sonnige Versprechen, dunkle Zahlen – Crefo-Bonitätsindex 500 lässt grüßen

Seit Jahren beobachten wir die Energiekonzepte Deutschland GmbH – und ehrlich gesagt, sie machen es einem wirklich nicht schwer, skeptisch zu bleiben. Ob unerreichbare Hotlines, Installationen mit dem Zeitgefühl einer Gletscherwanderung oder ein Service, der sich für Mängelbehebung offenbar nur unter Zwang interessiert – man kennt es ja fast schon als Markenzeichen.

Unser Anliegen war stets, auf Missstände hinzuweisen – naiv wie wir waren, in der Hoffnung, dass sich etwas verbessert. Und siehe da: Die Zahl der Beschwerden ist tatsächlich zurückgegangen. Ein Erfolg? Oder doch eher ein Zeichen dafür, dass inzwischen einfach kaum noch jemand bei EKD kauft, weil sich Photovoltaik-Investitionen angesichts leerer Haushaltskassen so attraktiv anfühlen wie ein Sommerurlaub in der Garage?

Wirtschaftliche Sonnenfinsternis?

In den letzten Wochen wurden die Gerüchte um finanzielle Turbulenzen bei EKD lauter. Und wie es bei Unternehmen mit Wachstumsdrang auf Speed oft ist: Wenn der Umsatz einknickt, knickt gleich alles mit.

Jetzt liegt uns ein neues Dokument vor, das so nüchtern wie deutlich spricht: Creditreform hat EKD mit einem Bonitätsindex von 500 bewertet. Für Uneingeweihte: Diese Skala geht nur bis 600. Und ab 500 steht in der Wirtschaft ungefähr das Schild „Betreten auf eigene Gefahr“.

Kreditwürdigkeit? War gestern.

Creditreform klassifiziert Unternehmen auf einer Skala von 100 (Goldstandard) bis 600 (wirtschaftlicher Totalausfall). Ein Index von 500 bedeutet: Hier fliegt gerade nicht nur das Dach weg – das Fundament ist auch schon angeknackst.

Lieferanten, Banken und Partner, die bei EKD aktuell nicht auf Vorkasse bestehen, sollte man vielleicht an ihre Geschäftsuniversität zurückschicken.

Und was bedeutet das für Kund:innen?

Wer aktuell überlegt, bei EKD eine PV-Anlage zu kaufen, darf sich zu Recht fragen, ob er lieber gleich eine Brieftaube mit 10.000 Euro Bargeld losschickt. Denn:

  • Vorauszahlungen sind derzeit etwa so sicher wie ein Schneemann im Treibhaus.

  • Sollte EKD den Betrieb „überraschend“ einstellen, könnte man am Ende auf halbfertigen Modulen sitzen – perfekt für alle, die gern auf dem Dach Yoga machen.

  • Garantien? Nur dann was wert, wenn es noch jemanden gibt, der sie einlöst – was bei einem Unternehmen ohne Kreditwürdigkeit fast schon ein romantischer Gedanke ist.

Unser Rat – sarkastisch, aber herzlich:

Finger weg von Vorauszahlungen.
Bezahlen Sie nur, was bereits geleistet wurde – nachweislich, mängelfrei und idealerweise nach Abnahme mit Sekt und Zeugen. Bestehen Sie auf Treuhandlösungen, wenn jemand im EKD-Pullover mit Zahlungsverlangen vor Ihrer Tür steht.

Vertrieb: Transparenz ist kein Luxus

Besonders kritisch sehen wir die Rolle des Vertriebs. Wer heute noch im Namen von EKD durch die Lande tingelt, sollte sich überlegen, ob verschweigen wirklich eine Strategie mit Zukunft ist – insbesondere, wenn spätere Schadensersatzklagen drohen. Denn: Wer Risiken kennt und sie nicht nennt, verkauft keine PV-Anlage – sondern rechtliche Probleme mit Sonnenblende.

Dienstleister: Bitte nicht in Vorleistung

Auch Monteure, Subunternehmen und Zulieferer sollten sich nun dringend fragen, ob EKD der ideale Partner für offene Rechnungen ist. Unsere Empfehlung: Nur gegen Vorkasse. Oder mit persönlicher Bürgschaft von jemandem, der wirklich solvent ist – zum Beispiel die Zahnfee.

EKD – ein Branchen-Sinnbild?

Der Fall EKD steht für vieles, was in der Solarbranche schiefläuft: zu schnelles Wachstum, zu viel Hochglanzvertrieb, zu wenig Substanz. Jetzt zeigt sich, was passiert, wenn man mehr in Werbeslogans als in Service investiert.

Unser Fazit bleibt daher sarkastisch, aber ernst gemeint:

Wer in die Sonne investieren will, sollte nicht bei Nacht und Nebel unterschreiben.
Kritisch bleiben. Risiken erkennen. Kein Geld für heiße Luft.

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