Aktenzeichen: 503 IN 106/25
Vor dem Amtsgericht Düsseldorf ist das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Projektgesellschaft „Hein-Moeller-Straße Bonn“ mbH & Co. KG mit Sitz in Meerbusch gescheitert. Mit Beschluss vom 11. Dezember 2025 wurde der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt. Damit ist festgestellt, dass nicht einmal ausreichende Mittel zur Deckung der Verfahrenskosten vorhanden sind – ein deutliches Signal über die finanzielle Lage der Gesellschaft.
Die Projektgesellschaft war beim Amtsgericht Neuss unter der Handelsregisternummer HRA 7375 registriert und hatte ihren Sitz am Bommersweg 3 in 40670 Meerbusch. Als persönlich haftende Gesellschafterin trat die Immek GmbH i. L. auf, ebenfalls mit Sitz in Meerbusch, vertreten durch Liquidator Leonardus Johannes Antonius Willemse. Schon die Zusatzbezeichnung „i. L.“ – in Liquidation – deutete auf eine beendete oder auslaufende wirtschaftliche Tätigkeit hin, die nun offenbar endgültig gescheitert ist.
Der Antrag auf Insolvenzeröffnung wurde am 27. Mai 2025 bei Gericht eingereicht, datiert vom 19. Mai 2025. Die Hoffnung auf ein strukturiertes Insolvenzverfahren mit möglicher Befriedigung der Gläubigerforderungen wurde nun durch das Fehlen einer die Kosten deckenden Masse zunichtegemacht.
Mit der Entscheidung des Amtsgerichts Düsseldorf bleibt das Insolvenzverfahren geschlossen – Gläubiger werden leer ausgehen, sofern keine anderweitigen Sicherheiten bestehen. Es ist ein typischer Fall im Immobilien- und Projektentwicklungssektor, in dem ambitionierte Vorhaben oftmals an Finanzierungslücken, gescheiterten Konzepten oder unerwarteten Marktentwicklungen scheitern.
Die Abweisung des Antrags markiert somit nicht nur das formale Ende der Projektgesellschaft, sondern verdeutlicht auch die Risiken in der Immobilienentwicklung – besonders dann, wenn Liquiditätsengpässe frühzeitig nicht aufgefangen werden können.