Kurz vor dem amerikanischen Thanksgiving-Fest hat US-Präsident Donald Trump erneut die traditionelle Geste der Präsidenten-Begnadigung vollzogen – und damit den beiden Truthähnen „Waddle“ und „Gobble“ das Leben gerettet. Während Millionen Artgenossen in den USA in diesen Tagen für das Familienfest geschlachtet werden, dürfen diese beiden Vögel nun einen ruhigen Lebensabend verbringen.
🦃 Zwei Truthähne, ein großer Auftritt
In einer Zeremonie, die längst zum festen Bestandteil des amerikanischen Politikjahres gehört, präsentierte Trump die beiden Tiere der Presse und der Öffentlichkeit. Anschließend sprach er die symbolische Begnadigung aus – ein Akt, der traditionell mit Humor und Anspielungen auf die politische Lage begleitet wird.
„Waddle“ und „Gobble“ werden nun auf eine Farm in North Carolina gebracht. Dort sollen sie, wie es in den USA bei solchen Begnadigungen üblich ist, ein „würdiges“ Truthahn-Rentnerdasein führen – fernab der Thanksgiving-Bratöfen des Landes.
🦃 Ein Ritual mit Geschichte
Die Begnadigung eines Truthahns durch den US-Präsidenten hat eine lange Tradition, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Offiziell etabliert wurde sie jedoch erst in den späten 1980er-Jahren. Seitdem ist der Auftritt ein mediales Spektakel, das sowohl politische Symbolik als auch humorvolle Leichtigkeit in den Präsidentenalltag bringt.
🥧 Hintergrund: Warum Truthähne an Thanksgiving im Mittelpunkt stehen
Thanksgiving zählt zu den wichtigsten Feiertagen in den USA. Beim traditionellen Festessen darf ein Truthahn in den meisten Familien nicht fehlen. Jedes Jahr werden dafür rund 46 Millionen Truthähne geschlachtet – weshalb die präsidiale Begnadigung zwar symbolisch ist, aber dennoch große Aufmerksamkeit erhält.
Für „Waddle“ und „Gobble“ bedeutet die Tradition jedoch eines ganz konkret: Sie bleiben am Leben.