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Vodafone zieht den Stecker: 2G-Mobilfunknetz wird 2028 abgeschaltet

KRiemer (CC0), Pixabay

Vodafone Deutschland wird das in die Jahre gekommene GSM-Netz (2G) deutlich früher als ursprünglich geplant vom Netz nehmen. Wie der Telekommunikationskonzern in Düsseldorf bekanntgab, endet die Ära des 2G-Mobilfunks bereits im September 2028 – zwei Jahre früher als bislang vorgesehen.

Ab diesem Zeitpunkt können Kundinnen und Kunden nicht mehr über 2G telefonieren. Telefonate sind dann ausschließlich über die moderneren Standards 4G (LTE) und 5G möglich. Damit setzt Vodafone den nächsten Schritt in der Modernisierung seiner Netze, die auf leistungsfähigere und effizientere Technologien setzt.

Wer ist betroffen?

Besonders betroffen sind Nutzerinnen und Nutzer, die noch mit alten Mobiltelefonen unterwegs sind, die ausschließlich 2G unterstützen. Diese Geräte werden im Vodafone-Netz ab Sommer 2028 nicht mehr funktionsfähig sein. Um weiterhin telefonieren zu können, ist ein Umstieg auf LTE- oder 5G-fähige Handys erforderlich.

Hintergrund

Das GSM-Netz wurde in Deutschland Anfang der 1990er Jahre eingeführt und bildete jahrzehntelang die Basis des mobilen Telefonierens. Inzwischen haben jedoch moderne Standards wie LTE und 5G das alte System weitgehend abgelöst. Für Vodafone bedeutet die Abschaltung auch eine Entlastung der Netzinfrastruktur, die dann vollständig auf die Zukunftstechnologien ausgerichtet werden kann.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Während die meisten aktuellen Smartphones längst LTE und 5G unterstützen, könnten vor allem ältere Handys, Seniorenhandys oder auch bestimmte Industrie- und IoT-Anwendungen Probleme bekommen. Vodafone kündigte an, rechtzeitig über Alternativen zu informieren und betroffene Kunden beim Umstieg zu unterstützen.

Mit der Abschaltung des 2G-Netzes endet nach fast 40 Jahren eine Ära des Mobilfunks in Deutschland.

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