Die Donau hat ihr Schweigen gebrochen: Am Montagnachmittag entdeckten Passanten im Bereich der Reichsbrücke einen leblosen Körper, der im Strom trieb. Einsatzkräfte der Wasserpolizei und Feuerwehrtaucher bargen den Toten wenig später aus dem Wasser.
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 48-jährigen Wiener, der seit dem 7. August vermisst wurde. Zeugen hatten berichtet, er sei an jenem Tag alkoholisiert zum Baden in die Donau gegangen – und nicht zurückgekehrt. Sofort angelaufene Suchaktionen zu Land, zu Wasser und aus der Luft blieben damals ergebnislos.
Die Polizei geht von einem Badeunfall aus. Anzeichen für ein Fremdverschulden fanden sich nicht. Für Familie und Freunde endet damit eine Woche banger Ungewissheit mit der traurigen Gewissheit, dass die Strömung stärker war als jede Hoffnung.