Der ÖAMTC warnt vor einem unterschätzten Problem: Viele Reisende packen Souvenirs ein, die sie gar nicht transportieren dürfen – und riskieren damit empfindliche Strafen von bis zu 150.000 Euro. Besonders gefährdet sind Urlauber, die Pflanzen, Muscheln oder Produkte aus geschützten Tierarten mit nach Hause bringen.
Das sollten Sie wissen
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Geschützte Pflanzen und Tiere: In Frankreich ist das Mitnehmen seltener Pflanzen streng verboten. Wer erwischt wird, muss mit hohen Geldbußen rechnen.
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Strenge Regeln auch bei Muscheln & Sand: Länder wie Kroatien, Italien, Spanien und Frankreich verbieten das Mitnehmen von Muscheln, Sand oder Steinen von Stränden. Diese Naturprodukte gehören zur Umwelt und sollen nicht entfernt werden.
Auch Österreich-Reisende müssen aufpassen
Nicht nur Mitbringsel aus dem Ausland können zum Problem werden. Auch wer Produkte von Österreich in andere Länder mitnimmt, sollte vorsichtig sein:
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USA: Verbot von Überraschungseiern
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Australien: E-Zigaretten untersagt
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Vietnam: Keine Hanfprodukte erlaubt
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Singapur: Striktes Kaugummiverbot
Weitere Umwelt- und Gesundheitsschutz-Regeln
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Hawaii: Bestimmte Sonnenschutzmittel verboten (wegen schädlicher UV-Filter für Korallenriffe)
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Kenia: Plastiksackerl seit 2017 verboten
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Neuseeland: Keine organischen Produkte (z. B. Obst) im Gepäck; strenge Kontrollen bei der Einreise
Wer diese Regeln ignoriert, riskiert nicht nur hohe Strafen, sondern auch die Beschlagnahmung seiner Mitbringsel. Der ÖAMTC rät: Vor der Reise informieren, was erlaubt ist und was nicht.