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Umweltbundesamt empfiehlt: Haushaltsgeräte länger nutzen und reparieren

MarkHarveyArt (CC0), Pixabay

Das Umweltbundesamt (UBA) rät Verbraucherinnen und Verbrauchern dazu, ihre Haushaltsgeräte möglichst lange zu nutzen – und im Fall von Defekten eher auf Reparatur statt Neukauf zu setzen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich eine längere Nutzung zunehmend lohnt – sowohl ökologisch als auch ökonomisch.

Durch den Verzicht auf häufige Neuanschaffungen könnten wertvolle Ressourcen gespart werden, betont das UBA. Jeder neue Kühlschrank, jede neue Waschmaschine bedeutet zusätzlichen Verbrauch an Rohstoffen, Energie und Transportaufwand. Eine längere Nutzungsdauer reduziert diesen Fußabdruck erheblich.

Zwar wird oft angeführt, neue Geräte seien deutlich energiesparender. Doch laut Umweltbundesamt macht der Stromverbrauch älterer Geräte mittlerweile nur noch einen kleinen Teil der Gesamtemissionen aus – vor allem, weil der deutsche Strommix immer klimafreundlicher wird, etwa durch den Ausbau erneuerbarer Energien.

Der größte Anteil an den Treibhausgasemissionen entsteht heute bei der Herstellung neuer Geräte. Wer ein funktionierendes Elektrogerät weiter nutzt, spart damit mehr CO₂, als er durch den etwas höheren Stromverbrauch eines älteren Modells verursachen würde.

Das UBA fordert deshalb stärkere Anreize für Reparaturen, eine bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen und ein Umdenken beim Konsumverhalten. Auch die Hersteller sollen in die Pflicht genommen werden: Geräte sollten langlebiger konstruiert und Reparaturen erleichtert werden.

Fazit: Nicht immer ist neu besser – im Sinne des Klimaschutzes lohnt es sich oft, auf Beständigkeit statt auf den schnellen Austausch zu setzen.

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