Der Autohersteller Ford liefert keine teuren Fahrzeuge mehr von den USA nach China. Grund dafür sind neue, sehr hohe Zölle, die durch den Handelsstreit zwischen China und dem US-Präsidenten Donald Trump entstanden sind.
Was ist passiert?
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Die Zölle (Steuern auf Importe) sind stark gestiegen:
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USA haben hohe Zölle auf chinesische Produkte erhoben.
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China hat darauf reagiert und ebenfalls Zölle von bis zu 150 % auf US-Autos eingeführt.
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Deshalb lohnt sich der Export nicht mehr für Ford.
Ein Beispiel: Der F-150 Raptor, ein großer Pickup, kostet in China fast 100.000 Dollar. Mit dem hohen Zoll wäre er noch viel teurer – und kaum noch verkäuflich.
Welche Autos sind betroffen?
Ford stoppt vorerst den Export folgender Modelle nach China:
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F-150 Raptor (aus Michigan)
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Mustang (Sportwagen)
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Bronco (Geländewagen)
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Lincoln Navigator (Luxus-SUV aus Kentucky)
Diese Fahrzeuge sind in den USA gebaut und wurden bisher auch in China verkauft – aber das ist nun zu teuer.
Was wird weiterhin geliefert?
Ford exportiert noch einige Produkte nach China:
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Zwei Motoren aus Ohio (2,7 und 3,0 Liter)
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Zwei Getriebe aus Michigan
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Und: Der Lincoln Nautilus, der in China produziert wird, wird weiterhin in die USA verkauft.
Wie wichtig ist der Export nach China für Ford?
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Der Export nach China ist nur ein kleiner Teil des Geschäfts, aber er bringt viel Geld ein.
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2024 machte Ford in China 900 Millionen Dollar Gewinn, auch durch den Export von Autos.
Im letzten Jahr wurden noch rund 5.500 Autos (Bronco, Mustang, F-150, Navigator) aus den USA nach China verschifft. In früheren Jahren waren es oft über 20.000 Fahrzeuge pro Jahr.
Fazit
Der Handelsstreit zwischen Donald Trump und China sorgt für hohe Zölle. Deshalb stoppt Ford den Verkauf einiger US-Autos in China. Das ist ein Beispiel dafür, wie Politik direkten Einfluss auf den Welthandel hat – und auch auf Jobs und Gewinne in der Autoindustrie.