Nach einem angespannten Treffen zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus hat sich die Kluft zwischen den USA und Europa in der Ukraine-Politik weiter vertieft. Europäische Staats- und Regierungschefs eilten herbei, um ihre Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen, während Trump zunehmend als Putin-freundlich wahrgenommen wird.
Reaktionen aus Europa:
- Großbritannien: Premierminister Keir Starmer betonte seine „unerschütterliche Unterstützung“ für die Ukraine und forderte Trump auf, keinen Frieden auf Kosten Kiews zu akzeptieren.
- Deutschland & Frankreich: Bundeskanzler Olaf Scholz und Präsident Emmanuel Macron betonten, dass nur eine gerechte und dauerhafte Lösung den Krieg beenden könne.
- Italien: Giorgia Meloni rief zu einem transatlantischen Gipfel auf, um eine einheitliche Position zu finden.
Globale Solidarität für die Ukraine:
- NATO & EU: NATO-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas stärkten Selenskyj den Rücken.
- „Five Eyes“-Staaten (Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien, USA): Alle außer den USA sicherten Kiew weitere Unterstützung zu.
Spannungen mit Trump:
- Trump kritisierte Selenskyj scharf, was als Zeichen für einen möglichen Kurswechsel der USA gewertet wird.
- Ungarns Premier Viktor Orbán stellte sich demonstrativ auf Trumps Seite und lobte ihn als „Friedensmacher“.
- In der Ukraine selbst stärkte das Treffen Selenskyjs Rückhalt – Parlamentarier und Militärs betonten ihre Entschlossenheit, weiterzukämpfen.
Die Krise zeigt eine zunehmende Spaltung zwischen den USA und ihren traditionellen Verbündeten in der Frage der Ukraine-Unterstützung. Europa sucht nach einem neuen sicherheitspolitischen Kurs, während sich die Zukunft der US-Ukraine-Politik unter Trump als ungewiss erweist.