Die Situation um die NOVIS Insurance Company bleibt weiterhin angespannt. Wie die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) am 15. Januar 2025 in einer aktuellen Mitteilung bekannt gab, gibt es nach wie vor erhebliche Unsicherheiten für die Versicherungsnehmer des slowakischen Unternehmens. Grund dafür ist, dass bis heute kein Liquidator für die Abwicklung von Novis bestellt wurde – eine Entwicklung, die Auswirkungen auf die finanziellen Interessen der Kunden haben könnte.
Bereits am 5. Juni 2023 hatte die slowakische Versicherungsaufsicht Národná banka Slovenska (NBS) der Novis Versicherungsgesellschaft die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb entzogen. Gleichzeitig wurde ein Antrag auf Einleitung eines Liquidationsverfahrens bei den zuständigen Gerichten gestellt. Dennoch ist der Prozess ins Stocken geraten, und die Frage nach der Zukunft der Versicherungsnehmer bleibt ungeklärt.
Die EIOPA erläutert auf ihrer Webseite, dass das Fehlen eines bestellten Liquidators das Risiko für finanzielle Verluste der Versicherungsnehmer erheblich erhöht. Ohne eine klare Verwaltung der verbleibenden Vermögenswerte und der bestehenden Policen könnten Kunden ihre Ansprüche möglicherweise nicht in vollem Umfang durchsetzen.
Versicherungsnehmer, die Policen bei NOVIS Insurance Company, NOVIS Versicherungsgesellschaft, NOVIS Compagnia di Assicurazioni oder NOVIS Poisťovňa a.s. halten, werden dringend aufgefordert, sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Die vollständige Mitteilung der EIOPA ist online unter folgendem Link abrufbar: EIOPA-Mitteilung zu Novis.
Diese Mitteilung der EIOPA unterstreicht die Bedeutung einer schnellen Lösung im Liquidationsprozess. Versicherungsnehmer, die besorgt über ihre Policen sind, sollten professionelle Beratung in Anspruch nehmen und ihre Rechte aktiv verfolgen. Die europäische Versicherungsaufsicht versichert, die Situation weiterhin genau zu beobachten und zeitnah über neue Entwicklungen zu informieren.
Hinweis:
Kunden, die von dieser Situation betroffen sind, wird empfohlen, regelmäßig die offiziellen Mitteilungen der EIOPA sowie der slowakischen Aufsichtsbehörde NBS zu prüfen, um über mögliche nächste Schritte informiert zu bleiben.