Bundesweit werden 210 Immobilien von Rechtsextremen genutzt. Diese Zahlen stammen aus dem Verfassungsschutzverbund für das Jahr 2022. Über 60 Prozent dieser Objekte befinden sich in Ostdeutschland. Thüringens Innenminister Georg Maier erklärte, dass Szene-Immobilien Extremisten als Rückzugsräume dienen und häufig genutzt werden, um demonstrativ einen Platz im öffentlichen Raum zu beanspruchen.
Die Innenministerien der ostdeutschen Bundesländer haben nun ein Informationspapier zu diesem Thema veröffentlicht. Es enthält auch Empfehlungen für Verantwortliche in den Kommunen sowie private Immobilienbesitzer, wie Kaufversuche durch Rechtsextreme verhindert werden können. Das Papier soll dabei helfen, die Verbreitung extremistischer Netzwerke einzudämmen und die Öffentlichkeit für dieses Problem zu sensibilisieren.