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Afrikanische Schweinepest im Landkreis Vorpommern-Greifswald bestätigt

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Pexels (CC0), Pixabay

In einem Schweinemastbetrieb im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Der Betrieb nahe Pasewalk wurde gesperrt, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut die Infektion bestätigt hatte. Rund 3.500 Tiere stehen unter Beobachtung und sollen getötet werden. Dies teilte Amtsveterinär Holger Vogel mit.

Am Mittwoch zeigten zwei Hausschweine hohes Fieber, ein weiteres verendete. Der Tierarzt veranlasste sofortige Tests, die den Verdacht bestätigten. Der Betrieb wurde umgehend gesperrt, und Schutz- sowie Überwachungszonen wurden eingerichtet.

Landwirtschaftsminister Till Backhaus erklärte, vieles deute auf einen Punkteintrag hin, ähnlich wie im November 2021. Epidemiologen suchen nach dem Eintragsweg des Virus, das vermutlich durch menschlichen Kontakt eingeschleppt wurde.

Trotz intensiven Monitorings gibt es derzeit keine Hinweise auf ein Seuchengeschehen im Schwarzwildbestand. Die Afrikanische Schweinepest betrifft nur Schweine und ist für Menschen harmlos. Dennoch betonen Experten die ständige Gefahr eines erneuten Ausbruchs, besonders aufgrund der infizierten Wildschweinpopulationen in Polen.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine unheilbare Virusinfektion, die für Schweine fast immer tödlich verläuft. Schutzmaßnahmen sind daher unerlässlich, um eine Ausbreitung zu verhindern und wirtschaftliche Schäden zu minimieren.

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