Start Politik International Gewalt im Wahlkampf: Bürgermeisterkandidatin in Mexiko ermordet

Gewalt im Wahlkampf: Bürgermeisterkandidatin in Mexiko ermordet

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MariaLR (CC0), Pixabay

In Mexiko eskaliert die Gewalt im Vorfeld der anstehenden Wahlen weiter. Lucero Lopez, eine Kandidatin für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde La Concordia im südlichen Bundesstaat Chiapas, wurde zusammen mit fünf weiteren Personen ermordet. Diese tragischen Ereignisse ereigneten sich nur zwei Wochen vor den landesweiten Wahlen, wie Präsident Andres Manuel Lopez Obrador kürzlich berichtete.

Seit dem Beginn der Bewerbungsphase für die Ämter im September des Vorjahres wurden laut der Beratungsfirma Integralia rund 30 lokale Politiker und Politikerinnen getötet. Am 2. Juni stehen in Mexiko Präsidentschafts-, Parlaments- und Regionalwahlen an, bei denen mehr als 20.000 Ämter neu besetzt werden.

Die Morde an politischen Kandidaten sind oft auf Konflikte mit kriminellen Gruppen zurückzuführen, die ihre Machtbereiche sichern wollen. Ebenso sind politische Rivalitäten eine häufige Ursache, da Konkurrenten im Kampf um politische Ämter aus dem Weg geräumt werden sollen. Diese zunehmende Gewalt wirft ein Schatten auf den demokratischen Prozess in Mexiko und zeigt die dringende Notwendigkeit auf, Sicherheitsmaßnahmen für Kandidaten zu verstärken und die Einmischung krimineller Organisationen in die Politik entschieden zu bekämpfen.

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