- Die stark gestiegenen Energiepreise haben die Problematik der intransparenten Preisbildung bei Fernwärme aufgedeckt.
- Fernwärmekunden müssen teils horrende Nachzahlungen leisten.
- Verträge mit langen Laufzeiten (bis zu 15 Jahre) machen es für Kunden schwierig, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
Kritik:
- Die Verbände kritisieren, dass die Bundesregierung seit dem Fernwärmegipfel keine substanzielle Reforminitiativen ergriffen hat.
- Sie fordern eine Überarbeitung der Verordnung über allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV) noch in diesem Jahr.
- Es müsse ein deutlich stärkeres Gewicht auf Aspekte der Verbraucherfreundlichkeit, insbesondere transparente und faire Vertrags- und Preisbildungsbedingungen, gelegt werden.
Forderungen:
- Einführung einer bundesweiten Preisaufsicht für Fernwärme
- Verkürzung der maximalen Vertragslaufzeit
- Mehr Transparenz bei der Preisgestaltung
Handlungsdruck:
Die Verbände warnen, dass die Energiewende zum Teuer-Schock werden könnte, wenn die Fernwärme-Regeln nicht dringend überarbeitet werden.