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Deutschland und die Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit

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pxbha (CC0), Pixabay

Die Bundesregierung hat sich als Mitglied der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) dazu verpflichtet, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden. Dieser Verpflichtung kommt Deutschland nach.

Ein häufig genanntes Beispiel für die Verwendung deutscher Steuergelder im Ausland sind Fahrradwege in Peru. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) klärte auf, dass es insgesamt 44 Millionen Euro für den Bau eines Fahrradschnellwegenetzes in Lima bereitstellt. Diese Projekte sind Teil einer breiteren internationalen Verpflichtung, insbesondere im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens.

Die Frage, wie viel von den Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit im Inland bleibt, ist komplex. Es gibt jedoch bestimmte Posten, wie Leistungen an Staatsangehörige von Entwicklungsländern und Entwicklungspolitische Bewusstseinsbildung, bei denen Mittel auch im Inland verwendet werden. Dies trägt zur allgemeinen politischen Debatte über die Priorisierung von nationalen und internationalen Belangen bei.

Um die Größenordnung der Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit zu verdeutlichen, werden sie mit dem Gesamtbudget des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales verglichen. Die Entwicklungszusammenarbeit bleibt ein Thema politischer Bewertung, da die Ausgaben letztlich darauf abzielen, auch der Bevölkerung im eigenen Land zugutezukommen.

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