Nach dem tragischen Angriff in Brüssel, bei dem zwei schwedische Fußballfans ihr Leben verloren, haben führende Politiker aus Belgien und Schweden die Notwendigkeit einer verschärften Migrationspolitik in Europa betont. In einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung in Brüssel äußerten sie die Notwendigkeit, die europäischen Grenzen effektiver zu schützen und die Rückführungspolitik zu koordinieren.
Es wurde auch betont, dass eine schnellere und effizientere Abschiebungspraxis implementiert werden sollte. Zudem wurde die rasche Annahme des geplanten Migrationspakts sowie die Verbesserung der Kontrollen an den EU-Außengrenzen als entscheidend erachtet.
Eine bessere Koordination und ein effektiverer Informationsaustausch zwischen den europäischen Behörden wurden ebenfalls als wichtige Schritte hervorgehoben, um solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Es wurde angemerkt, dass bestimmte Informationen, wie die kriminelle Vergangenheit des Angreifers, hilfreich gewesen wären, um eine bessere Risikobewertung vorzunehmen.
In Bezug auf den Angreifer wurde berichtet, dass er sich illegal in Belgien aufhielt, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Angesichts dieses tragischen Ereignisses setzen das EU-Parlament und die Mitgliedsstaaten die Diskussionen über eine Reform des europäischen Asylrechts fort, wobei eine Verschärfung der Maßnahmen in Erwägung gezogen wird, um auf die Ankunft einer großen Anzahl von Schutzsuchenden angemessen reagieren zu können.