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Inflation

geralt (CC0), Pixabay

Inflation bedeutet Geldentwertung. Das heißt, dass mit einem bestimmten Geldbetrag in einem Jahr weniger Waren gekauft werden können als heute.

Weil die Preise steigen, ist es somit weniger wert. Wie viel weniger gekauft werden kann, wird durch die Inflationsrate beschrieben. Berechnet wird diese durch das Statistische Bundesamt auf Basis eines bestimmten Warenkorbes und des zugehörigen Preisindex. Dieser ist der zentrale Indikator für die Entwicklung des Geldwertes.

Die Inflation ist ein wichtiges Thema für Anleger, denn durch sie sinkt die Rendite von Investitionen: Wer 4 Prozent Zinsen für eine Anlage erhält, dem bleibt bei 2 Prozent Inflation tatsächlich nur eine reale Rendite von 2 Prozent. Wer sein Geld zu einem Prozent Zinsen anlegt, macht real sogar einen Verlust, falls die Inflationsrate höher liegt.

Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland lag die Inflation nur in Ausnahmesituationen über 4 Prozent, oft lag sie zum Teil deutlich darunter. Das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt bei knapp 2 Prozent.

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