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Engin_Akyurt (CC0), Pixabay

Beim Untergang von zwei Booten mit Geflüchteten vor der Küste des Bürgerkriegslandes Libyen sind mehr als 90 Menschen ertrunken. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) meldete gestern, vor der Stadt Khums im Westen Libyens seien mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) erklärte außerdem über Twitter, weiter westlich seien vor der Stadt Surman 20 Menschen gestorben.

An Bord des vor Khums verunglückten Bootes sollen nach IOM-Angaben mehr als 120 Menschen gewesen sein, darunter auch Kinder. 47 Überlebende seien von der Küstenwache und Fischern an Land gebracht worden, teilte IOM weiter mit. 31 Leichen seien geborgen worden. Die Suche nach Opfern gehe weiter.

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Der frühere NATO-Oberbefehlshaber James Stavridis hat die Neubesetzung mehrerer Spitzenposten im US-Verteidigungsministerium durch Präsident Donald Trump scharf kritisiert – er rechnet nun mit chaotischen Entscheidungen. „Ich fürchte, dass die Personen, die Trump jetzt eingesetzt hat, ihm zum spontanen und nicht ausreichend geplanten Abzug aller US-Truppen aus Afghanistan noch vor Weihnachten raten werden“, sagte Stavridis dem Magazin „Der Spiegel“.

Die NATO-Partner, „darunter auch Deutschland“, müssten dann „in Windeseile abziehen“. Trump hatte am Montag überraschend US-Verteidigungsminister Mark Esper entlassen. In der Folge wurden auch drei wichtige Posten im Verteidigungsministerium neu vergeben.

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Frankreichs Linksaußen-Politiker Jean-Luc Melenchon hat auf einer Online-Plattform eigenen Angaben nach genug Unterstützung für seine Präsidentschaftskandidatur erhalten. „Ich habe mich dazu verpflichtet, ich tue es. Ich kandidiere für das Präsidentenamt“, hieß es gestern Abend auf Melenchons Twitter-Account.

Er hatte bereits am Sonntag angekündigt, antreten zu wollen – allerdings unter einer Bedingung: 150.000 Menschen müssten seine Kandidatur über eine Online-Plattform unterstützen, lautete die selbst auferlegte Regel.

Gestern am späten Abend zählte die offizielle Seite von Melenchons Kandidatur mehr als 154 000 Unterschriften. Er rief seine Anhänger dazu auf, jetzt nicht aufzuhören, sondern weiter zu unterzeichnen. Der 69-Jährige würde 2022 zum dritten Mal als Präsidentschaftskandidat in Frankreich antreten.

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Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen wird heute in Paris an die 130 Todesopfer der islamistischen Anschläge vor fünf Jahren erinnert. Der französische Regierungschef Jean Castex nimmt an der offiziellen Gedenkzeremonie teil. Sie findet wegen der Coronavirus-Pandemie nur in kleinem Kreis statt.

Am Abend des 13. November 2015 hatten Terrorkommandos der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) das Fußballstadion Stade de France, den Konzertsaal Bataclan und Bars und Restaurants in Paris überfallen.

Sie töteten 130 Menschen und verletzten mehr als 350.

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