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Online-Banking ist bequem.

Eine zunehmende Zahl von Bankkunden nutzt diese Möglichkeit, die zudem meist kostengünstiger ist. Da der Kunde alles selbst macht, spart auch die Bank Kosten ein. Für den einzelnen Auftrag (Transaktion) werden sogenannte TAN benötigt. Dieses System wird als unsicher kritisiert, da die TAN im Netz abgefangen werden können. Auch die Einführung der iTAN führte nur zu einer geringfügigen Verbesserung. Die ersten Banken und Sparkassen bieten nun endlich die weitaus sichereren m-TAN-Verfahren oder chip-TAN-Verfahren an. Die Postbank wird ab nächster Woche Neukunden die herkömmlichen Verfahren nicht mehr anbieten. Ab Mitte April will die Postbank dann komplett auf die neuen Verfahren umstellen.
Doch die Kosten sollen die Verbraucher tragen! Für die Sicherheit der angebotenen Systeme sind aber ausschließlich die Banken verantwortlich. Warum sollen, so fragt deshalb die Verbraucherzentrale Hessen, die Kunden nun an den Kosten beteiligt werden?

Quelle:VBZ Hessen

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2 Kommentare

  1. Dass die Kosten an die Kunden weitergegeben werden ist natürlich nicht richtig, aber leider auch nichts neues. Ist dies denn nur bei den Banken so, welche chipTAN als alternatives Verfahren anbieten? Oder auch z.B. für Neukunden der Postbank?

    An sich finde ich die Umstellung auf chipTAN sehr gut. In Ihrem Artikel vermischen Sie jedoch chip-TAN und die m-TAN welche per SMS übermittelt wird. SMS wurde aber nicht zur Übermittlung von sensiblen Daten konzipiert. Chip-TAN ist das sicherste bisher verwendete Verfahren, wie auch hier nachzulesen ist: http://kredite-banken-finanzwelt.de/sicheres-online-banking-chiptan-anstelle-von-listen/ und sollte nicht mit dem m-TAN-Verfahren vermischt werden.

    Beste Grüße!

  2. Das normale TAN System ist ansich sehr sicher. Die Möglichkeit eine TAN zu erraten liegt bei 1 zu eine Millionen. Was das TAN System unsicher macht sind die Benutzer. Diese müssen erst die TAN preisgeben damit ein Missbrauch möglich ist.

    Würde also jeder sicher mit seinen Daten umgehen wären Umstellungen nicht notwendig. Leider ist dies nicht so. Banken setzen somit imense Summen ein um andere TAN-Verfahren zu entwickeln oder entwickeln zu lassen. Somit ist es gerechtfertigt die Kosten an die Kunden abzutreten.

    chipTAN ansich ist sogar unsicherer als das bereits bankenweit eingesetzte iTAN Verfahren. Das neue chipTAN Verfahren (sm@rtTAN oder chipTAN comfort) mit optischer Übertragung gehört zu den sichersten. Das sicherste Verfahren ist es denoch nicht. Bei chipTAN und HHD 1.3.2 Lesegeräten sind bereits viele Fälle von Missbrauch bekannt. Sicherheit bieten hier die neuen HHD 1.4 Geräte. Aber auch hier gilt, der Benutzer muss die Daten kontrollieren und für seine Sicherheit sorgen.

    Am sichersten ist man mit einer HBCI-Chipkarte incl. Klasse 3 Chipkartenlesegerät im Online Banking unterwegs. Allerdings liegen hier die Kosten bei ca. 100 €.

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