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Berodual N: Rückruf von Asthmaspray-Importpackungen wegen möglicher Verunreinigungen

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Berodual N: Rückruf von Asthmaspray-Importpackungen wegen möglicher Verunreinigungen

Berodual N – Abbildung einer Produktverpackung zur Orientierung.

Rückrufmeldungen vom 19. und 21. Oktober 2026

Bei bestimmten Importpackungen des Inhalationsarzneimittels Berodual N wurden Chargenrückrufe bekannt. Betroffen sind Meldungen zu Dosier-Aerosolen in Einzelpackungen mit 10 Millilitern sowie Importpackungen mit drei Einheiten zu jeweils 10 Millilitern.

Berodual N enthält die Wirkstoffe Ipratropiumbromid und Fenoterol. Das Arzneimittel wird zur Erweiterung der Atemwege bei bestimmten obstruktiven Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Nach Berichten aus der pharmazeutischen Fachpresse stehen die Rückrufe im Zusammenhang mit einer bereits in Tschechien beanstandeten Charge. Genannt wird die Chargennummer 502463. Hintergrund ist das Risiko eines erhöhten Gehalts an Verunreinigungen während der Haltbarkeitsdauer.

Daraus folgt nicht, dass sämtliche Berodual-N-Präparate betroffen sind. Auch dürfen die genannten Rückrufe nicht ohne weitere Prüfung auf andere Chargen oder Packungsvarianten übertragen werden.

Was Patienten beachten sollten: Wer eine entsprechende Importpackung besitzt, sollte die Chargennummer durch die Apotheke überprüfen lassen. Gerade bei Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen darf ein benötigtes Inhalationsmedikament nicht ersatzlos abgesetzt werden. Gegebenenfalls muss ärztlich eine geeignete Alternative bereitgestellt werden.

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