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Chinas Immobilienkrise hält an – Investitionen brechen weiter ein

Chickenonline (CC0), Pixabay

Trotz des überraschend starken Wirtschaftswachstums bleibt die Immobilienkrise in China ein erhebliches wirtschaftliches Problem.

Neue Daten des chinesischen Statistikamtes zeigen, dass die Preise für neu gebaute Wohnungen im September erneut gesunken sind.

Gegenüber August gingen die Preise durchschnittlich um 0,1 Prozent zurück.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug der Rückgang 2,8 Prozent.

Die Krise auf dem chinesischen Immobilienmarkt dauert damit bereits seit mehreren Jahren an.

Besonders problematisch ist die Entwicklung der Investitionen.

Die Immobilieninvestitionen lagen in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 um rund 20,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Viele Projektentwickler stehen weiterhin unter erheblichem finanziellen Druck.

Gleichzeitig halten sich private Haushalte mit dem Erwerb neuer Immobilien zurück.

Sinkende Immobilienwerte können das Vermögen der Haushalte beeinträchtigen und damit auch deren Konsumbereitschaft schwächen.

Hinzu kommt, dass zahlreiche chinesische Städte und Regionen wirtschaftlich von Einnahmen aus der Vergabe von Grundstücksnutzungsrechten abhängig sind.

Wenn diese Einnahmen zurückgehen, kann sich der finanzielle Spielraum der öffentlichen Haushalte verringern.

Für deutsche Unternehmen sind die Auswirkungen nicht zu unterschätzen.

Insbesondere Hersteller von Baumaschinen, Industrieanlagen und technischen Ausrüstungen können von einer schwachen chinesischen Bauwirtschaft betroffen sein.

Für Anleger bestehen Risiken bei Unternehmen und Finanzprodukten, die stark vom chinesischen Immobilienmarkt abhängig sind.

Fazit: Die neuen Wirtschaftszahlen zeigen, dass Chinas Immobilienkrise weiterhin ungelöst ist. Das starke Exportgeschäft kann die Schwäche des Immobiliensektors bislang nur teilweise ausgleichen.

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