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Schneider Electric erhöht Gewinnprognose – KI-Rechenzentren sorgen für Rekordumsatz

stux (CC0), Pixabay

Der französische Industriekonzern Schneider Electric profitiert erheblich vom weltweiten Ausbau künstlicher Intelligenz.

Das Unternehmen hat am 16. Oktober seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr erneut angehoben.

Im dritten Quartal erreichte der Umsatz einen Rekordwert von 11,46 Milliarden Euro.

Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage nach technischer Ausstattung für Rechenzentren.

Dazu gehören unter anderem Stromverteilungssysteme, Kühltechnik und industrielle Automatisierungslösungen.

Für das Gesamtjahr erwartet Schneider Electric nun ein organisches Umsatzwachstum zwischen zwölf und 14 Prozent.

Zuvor hatte die Prognose bei zehn bis 13 Prozent gelegen.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll organisch um 18 bis 21 Prozent steigen.

Die Geschäftsentwicklung zeigt, dass nicht nur Software- und Halbleiterunternehmen vom weltweiten KI-Boom profitieren.

Auch klassische Industrieunternehmen können erhebliche zusätzliche Aufträge erhalten.

Für deutsche Unternehmen aus der Elektrotechnik, dem Maschinenbau und der Energieinfrastruktur eröffnet diese Entwicklung grundsätzlich neue Marktchancen.

Für Anleger bleibt allerdings entscheidend, ob die hohe Nachfrage langfristig anhält.

Die aktuellen Geschäftszahlen zeigen eine starke Entwicklung, stellen jedoch keine Garantie für dauerhaft steigende Unternehmensgewinne oder Aktienkurse dar.

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