Die Windpark Finkenbach-Gersweiler GmbH & Co. KG hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Gewinn abgeschlossen, musste jedoch einen deutlichen Rückgang ihrer Ertragskraft hinnehmen. Der Jahresüberschuss sank von rund 651.200 Euro im Vorjahr auf nur noch etwa 105.500 Euro. Das entspricht einem Einbruch um knapp 546.000 Euro beziehungsweise rund 84 Prozent.
Gleichzeitig gingen die liquiden Mittel der Gesellschaft von mehr als 1,22 Millionen Euro auf knapp 591.600 Euro zurück. Auch das bilanzielle Eigenkapital verringerte sich deutlich. Positiv entwickelte sich dagegen der Schuldenstand: Die gesamten Verbindlichkeiten wurden um rund 1,27 Millionen Euro reduziert.
Die Bilanz zeigt damit ein gemischtes Bild. Der Windpark blieb zwar profitabel und setzte den Abbau seiner langfristigen Finanzierung fort. Die deutlich niedrigere Gewinnmarge, die geschrumpfte Liquidität und die sehr dünne Eigenkapitalbasis begrenzen jedoch den finanziellen Spielraum.
Jahresgewinn sinkt um rund 84 Prozent
Die Gesellschaft erzielte 2024 einen Jahresüberschuss von 105.508,02 Euro. Im Jahr zuvor hatte der Gewinn noch 651.248,74 Euro betragen.
Damit verringerte sich das Ergebnis innerhalb eines Jahres um 545.740,72 Euro. Der Gewinn des Windparkbetreibers fiel somit auf rund ein Sechstel des Vorjahreswertes.
Aus dem veröffentlichten Jahresabschluss geht nicht hervor, wodurch dieser deutliche Ergebnisrückgang verursacht wurde. Die Gesellschaft nimmt gesetzliche Erleichterungen bei der Offenlegung in Anspruch und hat keine vollständige Gewinn- und Verlustrechnung veröffentlicht.
Unbekannt bleibt daher, wie sich Stromerlöse, Windaufkommen, Marktpreise, Zinsaufwendungen, Wartungskosten und sonstige Betriebsausgaben entwickelt haben.
Der Rückgang des Jahresüberschusses kann auf niedrigere Erlöse, gestiegene Kosten oder eine Kombination aus mehreren Faktoren zurückzuführen sein. Eine eindeutige Ursache lässt sich aus der Bilanz allein nicht ableiten.
Bilanzsumme schrumpft um 1,67 Millionen Euro
Die Bilanzsumme verringerte sich von rund 22,10 Millionen Euro auf etwa 20,42 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang um knapp 1,67 Millionen Euro beziehungsweise rund 7,6 Prozent.
Die Bilanzverkürzung ist vor allem auf zwei Entwicklungen zurückzuführen: den planmäßigen Wertverlust des Anlagevermögens und den Rückgang der liquiden Mittel.
Auf der Passivseite stand dem vor allem die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber. Die Gesellschaft reduzierte ihre Schulden stärker, als das Eigenkapital zurückging.
Windenergieanlagen verlieren planmäßig an Buchwert
Das Anlagevermögen sank von rund 20,34 Millionen Euro auf etwa 19,35 Millionen Euro. Der Rückgang betrug knapp 988.400 Euro.
Den größten Anteil daran hatten die Sachanlagen. Ihr Buchwert verringerte sich von rund 20,14 Millionen Euro auf etwa 19,16 Millionen Euro. Das entspricht einer Abnahme um rund 982.300 Euro.
Bei den Sachanlagen dürfte es sich im Wesentlichen um die Windenergieanlagen sowie die dazugehörige technische Infrastruktur handeln. Sie werden nach Angaben der Gesellschaft linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Der sinkende Buchwert ist daher grundsätzlich ein regulärer bilanzieller Vorgang und kein automatischer Hinweis auf technische Probleme oder außergewöhnliche Wertverluste.
Angaben zu neuen Investitionen oder Modernisierungsmaßnahmen enthält der veröffentlichte Abschluss nicht.
Immaterielle Vermögenswerte und Beteiligungen
Die immateriellen Vermögensgegenstände gingen leicht von 128.133 Euro auf 122.007 Euro zurück. Sie wurden ebenfalls planmäßig abgeschrieben.
Welche konkreten Rechte oder Vermögenswerte sich hinter dieser Position verbergen, wird im Anhang nicht erläutert. Bei Windparkgesellschaften können dazu beispielsweise Nutzungsrechte, Projektrechte oder entgeltlich erworbene Genehmigungen gehören.
Die Finanzanlagen blieben unverändert bei 73.750 Euro. Dabei handelt es sich um Beteiligungen, die grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt werden.
Weitere Informationen über die Art oder wirtschaftliche Bedeutung dieser Beteiligungen wurden nicht veröffentlicht.
Liquidität mehr als halbiert
Besonders auffällig ist der Rückgang der liquiden Mittel. Die Bank- und Kassenguthaben sanken von 1.222.059 Euro auf 591.631 Euro.
Damit verfügte die Gesellschaft Ende 2024 über rund 630.400 Euro weniger liquide Mittel als ein Jahr zuvor. Der Bestand verringerte sich um knapp 52 Prozent.
Ein Teil des Mittelabflusses dürfte mit der Rückzahlung von Krediten zusammenhängen. Die Verbindlichkeiten wurden im selben Zeitraum um mehr als 1,27 Millionen Euro reduziert.
Auch Ausschüttungen oder Entnahmen der Gesellschafter könnten die Liquidität beeinflusst haben. Aus dem verkürzten Abschluss lässt sich jedoch nicht feststellen, welche konkreten Zahlungsströme den Rückgang verursacht haben.
Trotz der deutlichen Abnahme lagen die liquiden Mittel weiterhin bei knapp 592.000 Euro.
Umlaufvermögen geht deutlich zurück
Das gesamte Umlaufvermögen verringerte sich von rund 1,61 Millionen Euro auf knapp 928.600 Euro. Dies entspricht einem Rückgang um etwa 683.700 Euro beziehungsweise rund 42 Prozent.
Neben der gesunkenen Liquidität reduzierten sich auch die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Sie gingen von rund 390.200 Euro auf knapp 336.900 Euro zurück.
Der Rückgang offener Forderungen kann auf schnellere Zahlungseingänge, niedrigere Abrechnungsbeträge zum Jahresende oder geringere sonstige Ansprüche zurückzuführen sein. Angaben zu Laufzeiten oder einzelnen Schuldnern enthält der veröffentlichte Anhang nicht.
Vorausbezahlte Aufwendungen bleiben stabil
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten lagen Ende 2024 bei rund 145.100 Euro und damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Hierbei handelt es sich um Zahlungen, die bereits 2024 geleistet wurden, wirtschaftlich aber spätere Geschäftsjahre betreffen. Bei Windparkgesellschaften können dazu insbesondere Versicherungen, Wartungsverträge, Pachten oder andere im Voraus bezahlte Dienstleistungen gehören.
Die genaue Zusammensetzung dieser Position wird nicht erläutert.
Eigenkapital fällt auf knapp 105.000 Euro
Das bilanzielle Eigenkapital verringerte sich von rund 451.200 Euro auf nur noch 105.100 Euro. Der Rückgang betrug damit rund 346.000 Euro beziehungsweise knapp 77 Prozent.
Die Eigenkapitalquote sank von rund 2,0 Prozent auf etwa 0,5 Prozent der Bilanzsumme. Damit verfügt die Gesellschaft bilanziell nur über einen sehr schmalen Risikopuffer.
Bemerkenswert ist, dass das Eigenkapital trotz des positiven Jahresüberschusses zurückging. Dies deutet darauf hin, dass im Geschäftsjahr Ausschüttungen, Entnahmen oder andere Umbuchungen auf den Gesellschafterkonten vorgenommen wurden.
Die genaue Entwicklung lässt sich aus dem verkürzten Abschluss jedoch nicht vollständig nachvollziehen.
Kommanditkapital beträgt nur 100 Euro
Die festen Kapitalanteile der Kommanditisten belaufen sich unverändert auf lediglich 100 Euro.
Dieser ungewöhnlich niedrige Betrag bildet nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Finanzierung der Gesellschaft ab. Hinzu kommen Rücklagen, Gesellschafterdarlehen und andere Kapital- beziehungsweise Verrechnungskonten.
Die Rücklagen erhöhten sich von rund 305.600 Euro auf etwa 505.300 Euro. Gleichzeitig bestand weiterhin ein Verlustvortrag von rund 505.800 Euro.
Unter Einbeziehung des Jahresüberschusses ergab sich daraus das ausgewiesene Eigenkapital von rund 105.100 Euro.
Alter Verlustvortrag weiterhin nicht ausgeglichen
Der Verlustvortrag blieb unverändert bei 505.818,83 Euro. Er stammt aus früheren Geschäftsjahren und belastet weiterhin die Eigenkapitalposition.
Die Rücklagen von rund 505.300 Euro reichen rechnerisch nahezu aus, um den Verlustvortrag auszugleichen. Erst der Jahresüberschuss von rund 105.500 Euro führt dazu, dass insgesamt ein positives Eigenkapital ausgewiesen wird.
Die Gesellschaft ist damit bilanziell nicht überschuldet. Der Abstand zu einem vollständigen Eigenkapitalverzehr ist jedoch vergleichsweise gering.
Verbindlichkeiten sinken um 1,27 Millionen Euro
Die gesamten Verbindlichkeiten wurden von rund 21,26 Millionen Euro auf knapp 19,99 Millionen Euro reduziert.
Der Schuldenabbau belief sich auf etwa 1,27 Millionen Euro beziehungsweise knapp 6 Prozent.
Der Rückgang entfiel im Wesentlichen auf langfristige Verpflichtungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sanken von rund 15,12 Millionen Euro auf etwa 13,86 Millionen Euro.
Die langfristige Finanzierung wird somit planmäßig zurückgeführt.
Kurzfristige Schulden bleiben weitgehend stabil
Die innerhalb eines Jahres fälligen Verbindlichkeiten beliefen sich Ende 2024 auf rund 1,28 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es etwa 1,29 Millionen Euro.
Damit blieben die kurzfristigen Verpflichtungen nahezu unverändert.
Den kurzfristigen Verbindlichkeiten von rund 1,28 Millionen Euro standen liquide Mittel von knapp 592.000 Euro sowie Forderungen von rund 337.000 Euro gegenüber.
Das Umlaufvermögen belief sich insgesamt auf rund 928.600 Euro und lag damit um etwa 346.700 Euro unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten.
Aus der Bilanz ergibt sich somit eine angespannte kurzfristige Deckungsrelation. Die Gesellschaft ist darauf angewiesen, laufende Einnahmen aus dem Windparkbetrieb zu erzielen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten zu nutzen, um sämtliche kurzfristigen Verpflichtungen fristgerecht bedienen zu können.
Ein unmittelbarer Liquiditätsengpass lässt sich daraus nicht zwingend ableiten, da die Bilanz nur eine Momentaufnahme zum Jahresende darstellt. Der deutliche Rückgang der verfügbaren Zahlungsmittel verdient jedoch Aufmerksamkeit.
Mittelfristige Verpflichtungen unverändert
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren lagen unverändert bei rund 4,85 Millionen Euro.
Damit muss die Gesellschaft neben den kurzfristigen Verpflichtungen in den kommenden Jahren weiterhin erhebliche Tilgungs- und möglicherweise Zinsleistungen erbringen.
Der Erfolg des Windparks hängt deshalb wesentlich davon ab, ob die laufenden Stromerlöse ausreichen, um Betriebskosten, Finanzierung und weitere Verpflichtungen dauerhaft zu decken.
Großer Teil der Schulden ist besichert
Von den gesamten Verbindlichkeiten waren rund 13,70 Millionen Euro durch Sicherheiten unterlegt. Im Vorjahr hatte der besicherte Betrag noch bei etwa 14,91 Millionen Euro gelegen.
Zu den Sicherheiten gehören Sicherungsübereignungen, Forderungsabtretungen und die Verpfändung von Kontoguthaben.
Diese Finanzierungsstruktur ist bei Windparkprojekten üblich. Kreditgeber lassen sich häufig die Anlagen, Stromerlöse und Bankguthaben als Sicherheit übertragen oder verpfänden.
Der Anteil der besicherten Verbindlichkeiten an den gesamten Schulden lag Ende 2024 bei rund 69 Prozent.
Gesellschafterdarlehen von mehr als sechs Millionen Euro
Ein erheblicher Teil der Finanzierung stammt aus dem Gesellschafterkreis.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beliefen sich auf rund 6,22 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es etwa 6,27 Millionen Euro.
Darin enthalten ist ein langfristiges Gesellschafterdarlehen in Höhe von rund 6,22 Millionen Euro. Dieses wurde gegenüber dem Vorjahr um knapp 49.400 Euro reduziert.
Gesellschafterdarlehen können wirtschaftlich einen eigenkapitalähnlichen Charakter haben, werden handelsrechtlich aber grundsätzlich als Fremdkapital ausgewiesen. Für eine genaue Bewertung wäre entscheidend, welche Laufzeit, Verzinsung und Rangstellung für das Darlehen vereinbart wurden.
Diese Informationen enthält der veröffentlichte Abschluss nicht.
Rückstellungen deutlich gesunken
Die Rückstellungen reduzierten sich von rund 307.900 Euro auf etwa 197.700 Euro. Das entspricht einem Rückgang um rund 110.200 Euro beziehungsweise knapp 36 Prozent.
Die Gesellschaft erklärt allgemein, dass Rückstellungen für Steuern sowie erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet werden.
Langfristige Rückstellungen werden unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen berechnet und anschließend auf den Bilanzstichtag abgezinst.
Welche konkreten Verpflichtungen den Rückstellungen zugrunde liegen, wird nicht näher aufgeschlüsselt.
Passive latente Steuern steigen deutlich
Die passiven latenten Steuern erhöhten sich von 80.640 Euro auf 135.641 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund 55.000 Euro beziehungsweise etwa 68 Prozent.
Latente Steuern entstehen, wenn Vermögenswerte oder Schulden in der Handelsbilanz anders bewertet werden als in der Steuerbilanz. Die daraus resultierenden Steuerwirkungen werden bilanziell für künftige Geschäftsjahre berücksichtigt.
Der Anstieg deutet darauf hin, dass sich die Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen vergrößert haben.
Eine konkrete Aufschlüsselung enthält der Jahresabschluss nicht.
Keine zusätzlichen Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden nach Angaben der Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse im Sinne des Handelsgesetzbuches.
Damit lagen keine gesondert auszuweisenden Bürgschaften, Garantien oder vergleichbaren Verpflichtungen außerhalb der Bilanz vor.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Gesellschaft keine laufenden vertraglichen Verpflichtungen besitzt. Der veröffentlichte Anhang macht hierzu lediglich keine weitergehenden Angaben.
Keine eigenen Arbeitnehmer
Die Windparkgesellschaft beschäftigte 2024 wie bereits im Vorjahr keine eigenen Arbeitnehmer.
Das ist bei Projektgesellschaften im Bereich der erneuerbaren Energien üblich. Technische Betriebsführung, Wartung, kaufmännische Verwaltung und weitere Dienstleistungen werden häufig von spezialisierten externen Unternehmen übernommen.
Die Gesellschaft konzentriert sich damit im Wesentlichen auf den Besitz, die Finanzierung und den Betrieb der Windenergieanlagen.
Wichtige Bilanzkennzahlen im Überblick
Zum 31. Dezember 2024 wies die Gesellschaft folgende wesentliche Werte aus:
- Bilanzsumme: 20,42 Millionen Euro
- Anlagevermögen: 19,35 Millionen Euro
- Sachanlagen: 19,16 Millionen Euro
- Umlaufvermögen: 928.571 Euro
- Liquide Mittel: 591.631 Euro
- Forderungen: 336.940 Euro
- Eigenkapital: 105.127 Euro
- Eigenkapitalquote: rund 0,5 Prozent
- Jahresüberschuss: 105.508 Euro
- Jahresüberschuss 2023: 651.249 Euro
- Rücklagen: 505.337 Euro
- Verlustvortrag: 505.819 Euro
- Rückstellungen: 197.717 Euro
- Verbindlichkeiten: 19,99 Millionen Euro
- kurzfristige Verbindlichkeiten: 1,28 Millionen Euro
- Verbindlichkeiten über fünf Jahre: 13,86 Millionen Euro
- Gesellschafterverbindlichkeiten: 6,22 Millionen Euro
- besicherte Verbindlichkeiten: 13,70 Millionen Euro
- passive latente Steuern: 135.641 Euro
Fazit: Schuldenabbau setzt sich fort, finanzieller Puffer wird jedoch kleiner
Die Windpark Finkenbach-Gersweiler GmbH & Co. KG hat 2024 erneut einen Gewinn erwirtschaftet und ihre Verbindlichkeiten um rund 1,27 Millionen Euro reduziert. Insbesondere die langfristigen Schulden wurden weiter zurückgeführt.
Gleichzeitig hat sich die Ertragslage erheblich abgeschwächt. Der Jahresüberschuss brach von rund 651.200 Euro auf etwa 105.500 Euro ein. Die liquiden Mittel halbierten sich nahezu, während das bilanzielle Eigenkapital auf knapp 105.000 Euro zurückging.
Die Gesellschaft bleibt damit stark fremdfinanziert. Verbindlichkeiten von knapp 20 Millionen Euro stehen einer Eigenkapitalquote von lediglich rund 0,5 Prozent gegenüber. Ein erheblicher Teil der Finanzierung stammt allerdings aus einem langfristigen Gesellschafterdarlehen von mehr als sechs Millionen Euro.
Der fortgesetzte Schuldenabbau spricht für planmäßige Tilgungen und einen laufenden operativen Mittelzufluss. Der starke Gewinnrückgang und die gesunkene Liquidität zeigen jedoch, dass der finanzielle Spielraum im Jahr 2024 deutlich kleiner geworden ist.
Für eine abschließende Beurteilung wären insbesondere Angaben zu den Stromerlösen, den Zinsaufwendungen, den Betriebskosten und den Ursachen des Ergebnisrückgangs erforderlich.