In Berlin ist ein 44-jähriger Mann in seinem geparkten Kleintransporter erschossen worden. Die Ermittler gehen von einem gezielten Tötungsdelikt aus. Die Täter sind bislang auf der Flucht.
Mehrere Schüsse auf die Fahrertür
Gegen 6 Uhr am Morgen wurden Polizei und Feuerwehr in die Gustav-Adolf-Straße im Stadtteil Weißensee gerufen. Zeugen hatten zuvor Schüsse gemeldet. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Transporter am Straßenrand. Die Fahrertür war von mehreren Einschusslöchern durchbohrt.
Der Fahrer lag leblos über dem Lenkrad. Trotz sofortiger Reanimationsversuche konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Täter eröffneten aus Nachbarfahrzeug das Feuer
Nach ersten Erkenntnissen hielt ein weiteres Fahrzeug neben dem Transporter. Aus diesem heraus eröffneten Unbekannte das Feuer und trafen den Mann mehrfach. Anschließend flüchteten die Täter.
Die Polizei geht von einer gezielten Tat aus. Hinweise auf ein Zufallsverbrechen liegen derzeit nicht vor.
Mordkommission ermittelt
Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Zum Motiv und zur Identität der Täter gibt es bislang keine Angaben. Auch der Hintergrund der Tat ist noch unklar.
In Ermittlerkreisen wird ein möglicher Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität geprüft. In den vergangenen Wochen war es in der Hauptstadt vermehrt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen, bei denen Schusswaffen eingesetzt wurden.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.