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Geldanlage-Check: Nach zehn bis fünfzehn Jahren wird eine wichtige Marke erreicht

Tumisu (CC0), Pixabay

Wer sein Geld ausschließlich auf unverzinsten Konten oder zu Hause aufbewahrt, muss langfristig mit einem Verlust an Kaufkraft rechnen. Grund dafür ist die Inflation: Steigen die Preise, kann mit demselben Betrag zunehmend weniger gekauft werden.

Für einen langfristigen Vermögensaufbau können regelmäßige Sparpläne eine geeignete Möglichkeit sein. Statt den vermeintlich besten Einstiegszeitpunkt abzuwarten, wird dabei kontinuierlich ein fester Betrag investiert. Kursschwankungen lassen sich dadurch zwar nicht verhindern, das Risiko eines besonders ungünstigen Einstiegszeitpunkts kann jedoch verringert werden.

Breite Streuung reduziert Einzelrisiken

Wichtig ist eine möglichst breite Verteilung des angelegten Geldes auf verschiedene Unternehmen, Branchen, Regionen und gegebenenfalls Anlageklassen. Dadurch hängt die Entwicklung des Vermögens weniger stark vom Erfolg einzelner Unternehmen oder Märkte ab.

Eine solche Streuung schützt allerdings nicht vor Verlusten. Auch breit aufgestellte Wertpapieranlagen können zeitweise deutlich an Wert verlieren. Deshalb sollte nur Geld investiert werden, das voraussichtlich über einen längeren Zeitraum nicht benötigt wird.

Langfristiger Anlagehorizont entscheidend

Bei Aktienanlagen gilt ein Zeitraum von zehn bis 15 Jahren häufig als wichtige Orientierung. Mit zunehmender Anlagedauer steigt die Chance, zwischenzeitliche Kurseinbrüche auszugleichen. Eine Garantie für Gewinne besteht jedoch auch bei einem langen Anlagehorizont nicht.

Vor einer Anlageentscheidung sollten insbesondere die persönliche Risikobereitschaft, die finanzielle Situation, bestehende Rücklagen sowie die Kosten des jeweiligen Produkts geprüft werden. Für kurzfristig benötigtes Geld oder den Notgroschen eignen sich schwankungsanfällige Anlagen in der Regel nicht.

Entscheidend ist damit weniger der Versuch, den perfekten Kaufzeitpunkt zu treffen. Regelmäßiges Investieren, eine breite Streuung, niedrige Kosten und ausreichend Zeit können die Grundlage für einen langfristigen Vermögensaufbau bilden. Jede Geldanlage bleibt jedoch mit Chancen und Risiken verbunden.

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