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Rheinland-Pfalz: Rund 650.000 Menschen von Ernährungsarmut bedroht – Bezahlbare Lebensmittel werden zur sozialen Frage

jorono (CC0), Pixabay

In Rheinland-Pfalz sind nach einem am 16. Oktober veröffentlichten Bericht rund 650.000 Menschen von Ernährungsarmut beziehungsweise entsprechenden Armutsrisiken betroffen.

Besonders angespannt ist die Situation in der Region Trier. Dort liegt der Anteil armutsgefährdeter Menschen besonders hoch. Kinder sind von den Folgen finanzieller Schwierigkeiten häufig in besonderem Maße betroffen.

Ernährungsarmut bedeutet nicht zwangsläufig, dass Menschen überhaupt keine Lebensmittel zur Verfügung haben. Sie kann sich auch darin zeigen, dass aus finanziellen Gründen auf eine ausgewogene, gesunde und ausreichende Ernährung verzichtet werden muss.

Für Familien mit geringem Einkommen können steigende Preise für Lebensmittel, Energie und Wohnen die Situation zusätzlich verschärfen.

Der Bericht verdeutlicht, dass die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln nicht allein eine Frage persönlicher Ernährungsentscheidungen ist, sondern auch von den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Haushalte abhängt.

Hilfsangebote können Betroffene unterstützen. Langfristig kommt es jedoch darauf an, finanzielle Belastungen zu verringern und den Zugang zu einer ausreichenden Ernährung zu sichern.

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