Im brandenburgischen Schipkau ist nach einem Bericht vom 16. Oktober eine Windenergieanlage mit einer Gesamthöhe von 365 Metern fertiggestellt worden.
Damit erreicht das Bauwerk eine außergewöhnliche Höhe und setzt neue Maßstäbe bei der technischen Entwicklung von Windenergieanlagen.
Hohe Windkraftanlagen können stärkere und gleichmäßigere Windströmungen in größeren Höhen nutzen. Ob daraus tatsächlich ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht, hängt jedoch unter anderem vom Standort, den Baukosten, dem Wartungsaufwand und den erzielbaren Stromerträgen ab.
Für Brandenburg unterstreicht das Projekt die Bedeutung erneuerbarer Energien als Wirtschaftsfaktor.
Gleichzeitig sind bei solchen Anlagen die Auswirkungen auf die Umgebung zu berücksichtigen. Dazu gehören insbesondere Fragen des Natur- und Artenschutzes, mögliche Geräuschbelastungen sowie die Auswirkungen auf das Landschaftsbild.
Die Fertigstellung der Anlage ist ein technischer Meilenstein. Aussagen über ihre langfristige Wirtschaftlichkeit oder tatsächliche Stromproduktion sind jedoch erst auf Grundlage entsprechender Betriebsdaten möglich.