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Windpark Schnatebüll: Gewinn bricht um 72 Prozent ein – Schulden steigen auf fast 62 Millionen Euro

Shutterbug75 (CC0), Pixabay

Jahresüberschuss sinkt um mehr als 3,6 Millionen Euro

Der Jahresabschluss 2025 zeigt einen erheblichen Rückgang der Ertragskraft. Während die Windparkgesellschaft im Geschäftsjahr 2024 noch einen Jahresüberschuss von 5.027.116 Euro erwirtschaftete, verblieben 2025 lediglich 1.407.203 Euro. Damit verringerte sich das Jahresergebnis um rund 72 Prozent. Auch die Umsatzerlöse gingen deutlich zurück. Sie sanken von 11,10 Millionen Euro im Vorjahr auf 7,12 Millionen Euro im Jahr 2025. Das entspricht einem Rückgang um etwa 36 Prozent.

Die Gesellschaft erzielte zusätzlich sonstige betriebliche Erträge von rund 473.000 Euro. Zusammen mit den Umsatzerlösen ergibt sich ein Betrag von etwa 7,59 Millionen Euro, den die Geschäftsführung im Lagebericht als Erlöse aus dem Energieverkauf einschließlich periodenfremder Erträge beschreibt. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge allerdings getrennt aus.

Der erhebliche Gewinnrückgang ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil die Gesellschaft gleichzeitig massiv in die Erweiterung ihres Windparks investiert. Zwar können solche Investitionen die langfristigen Ertragsmöglichkeiten verbessern, sie führen aber auch zu höheren Finanzierungsverpflichtungen. Für Anleger stellt sich daher die Frage, ob die zusätzlichen Windenergieanlagen künftig genügend Einnahmen erwirtschaften, um die gestiegenen Kosten dauerhaft zu tragen.

Finanzierungskosten steigen deutlich

Besonders auffällig ist die Entwicklung der Zinsaufwendungen. Diese erhöhten sich von rund 474.000 Euro im Geschäftsjahr 2024 auf knapp 1,27 Millionen Euro im Jahr 2025. Damit stiegen die Finanzierungskosten um rund 168 Prozent. Allein dieser Anstieg belastete das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 794.000 Euro.

Die höheren Zinsaufwendungen stehen einer deutlich ausgeweiteten Fremdfinanzierung gegenüber. Wie sich die Finanzierungskosten im Einzelnen auf bestehende Darlehen und die Erweiterung des Windparks verteilen, lässt sich aus den veröffentlichten Angaben nicht vollständig nachvollziehen. Eine nähere Aufschlüsselung wäre insbesondere für Anleger interessant, die die langfristige Belastbarkeit der Finanzierung beurteilen möchten.

Die Gesellschaft weist darauf hin, dass die Ertragslage neben der Stromerzeugung wesentlich von Abschreibungen, Finanzierungskosten, laufenden Betriebsausgaben und Steuern beeinflusst wird. Im Jahr 2025 beliefen sich die Abschreibungen auf rund 2,91 Millionen Euro und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf rund 1,76 Millionen Euro.

Bilanzsumme wächst auf 66,81 Millionen Euro

Während Umsatz und Gewinn zurückgingen, erhöhte sich die Bilanzsumme erheblich. Sie stieg von 44,62 Millionen Euro zum Jahresende 2024 auf 66,81 Millionen Euro zum 31. Dezember 2025. Das entspricht einem Wachstum um nahezu 50 Prozent.

Der wesentliche Grund liegt in der Erweiterung des Windparks. Die Gesellschaft weist zum Jahresende 2025 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau von 35,85 Millionen Euro aus. Ein Jahr zuvor hatte diese Bilanzposition noch bei 12,05 Millionen Euro gelegen. Innerhalb eines Jahres erhöhte sie sich damit um rund 23,80 Millionen Euro.

Nach Angaben des Lageberichts begann die Gesellschaft bereits 2024 mit der Errichtung von fünf weiteren Windenergieanlagen des Typs Enercon E115 und eines Umspannwerks. Die Inbetriebnahme erfolgte im April 2026. Damit befand sich das Unternehmen während des Geschäftsjahres 2025 in einer kapitalintensiven Bauphase. Die neuen Anlagen waren zum Bilanzstichtag noch nicht in Betrieb und konnten deshalb im Jahr 2025 noch keinen regulären Beitrag zur Stromproduktion leisten.

Verbindlichkeiten steigen um mehr als 23 Millionen Euro

Mit dem Ausbau des Windparks wuchs auch die Verschuldung erheblich. Die gesamten Verbindlichkeiten erhöhten sich von 38,78 Millionen Euro auf 61,92 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg um rund 23,14 Millionen Euro beziehungsweise knapp 60 Prozent.

Besonders stark nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu. Sie stiegen von 25,45 Millionen Euro auf 46,17 Millionen Euro. Die Zunahme beträgt damit rund 20,72 Millionen Euro. Im Lagebericht erklärt die Geschäftsführung, dass zur Finanzierung des Anlagevermögens Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 75,45 Millionen Euro aufgenommen worden seien. Zum Bilanzstichtag belief sich der noch ausstehende Darlehensbetrag auf rund 46,17 Millionen Euro.

Für die Erweiterung des Windparks wurden nach Unternehmensangaben Darlehensmittel der VR Bank Nord eG sowie Eigenmittel eingesetzt. Die Finanzierung des Projekts sei sichergestellt, erklärt die Geschäftsführung.

Die hohe Verschuldung bedeutet für sich genommen keine Zahlungsunfähigkeit. Bei Windenergieprojekten werden Investitionen häufig über langfristige Darlehen finanziert. Entscheidend ist jedoch, ob die künftig erzielten Einnahmen ausreichen, um Zinsen, Tilgungen, Betriebskosten und sonstige Verpflichtungen dauerhaft zu bedienen.

Eigenkapitalquote fällt auf nur noch 6,5 Prozent

Das Eigenkapital der Gesellschaft blieb zum Jahresende 2025 mit 4,33 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr unverändert. Weil die Bilanzsumme gleichzeitig stark anstieg, verringerte sich die Eigenkapitalquote rechnerisch von rund 9,7 Prozent auf 6,5 Prozent.

Damit ist nur ein vergleichsweise kleiner Teil des bilanzierten Vermögens durch ausgewiesenes Eigenkapital finanziert. Der überwiegende Teil der Finanzierung entfällt auf Fremdkapital und sonstige Verpflichtungen.

Eine niedrige Eigenkapitalquote kann die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens begrenzen, insbesondere wenn unerwartete Kosten entstehen oder die geplanten Einnahmen ausbleiben. Sie ist allerdings nicht automatisch ein Hinweis auf eine unmittelbar drohende Insolvenz.

Die Geschäftsführung bezeichnet die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation im Lagebericht als stabil. Liquiditätsrisiken seien derzeit nicht erkennbar. Diese Einschätzung steht neben den objektiv ausgewiesenen Kennzahlen und sollte im Zusammenhang mit den langfristigen Finanzierungsvereinbarungen und den erwarteten Stromerträgen beurteilt werden.

Gesellschafterverbindlichkeiten von mehr als 14 Millionen Euro

Ein weiterer auffälliger Punkt des Jahresabschlusses betrifft die Verpflichtungen gegenüber den Gesellschaftern. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten weist die Bilanz zum 31. Dezember 2025 einen Betrag von 14.449.356,61 Euro gegenüber Gesellschaftern aus. Im Vorjahr waren es 13.170.432,37 Euro. Die Position erhöhte sich somit um rund 1,28 Millionen Euro.

Im Anhang wird innerhalb einer weiter gefassten Gruppe von Verbindlichkeiten ein Betrag von 14.480.422,28 Euro gegenüber Gesellschaftern genannt. Die unterschiedliche Abgrenzung der Angaben wird nicht näher erläutert.

Für die Beurteilung der Finanzlage ist insbesondere von Interesse, welchen wirtschaftlichen Charakter diese Verpflichtungen haben. Denkbar sind beispielsweise Gesellschafterdarlehen, gutgeschriebene Gewinnansprüche oder andere Verrechnungsposten. Welche Bestandteile tatsächlich vorliegen und welchen Rückzahlungsbedingungen sie unterliegen, lässt sich aus den veröffentlichten Angaben nicht vollständig erkennen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2025 einen Betrag von rund 1,43 Millionen Euro aus, der Verbindlichkeitskonten gutgeschrieben wurde. Daraus wird deutlich, dass die Ergebnisverwendung über entsprechende Konten erfolgt. Ob und in welchem Umfang darüber hinaus Auszahlungen an Gesellschafter vorgenommen wurden, ist damit jedoch nicht abschließend geklärt.

Knapp 20 Millionen Euro kurzfristige Verpflichtungen ausgewiesen

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Laufzeitengliederung der Verbindlichkeiten. Der Anhang weist zum Jahresende 2025 Verpflichtungen von insgesamt rund 19,99 Millionen Euro mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr aus.

Darin enthalten sind unter anderem rund 4,24 Millionen Euro Bankverbindlichkeiten und rund 1,27 Millionen Euro Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Einen besonders großen Anteil bilden die als kurzfristig ausgewiesenen Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern.

Diese Angaben sind für die Liquiditätsbeurteilung von erheblicher Bedeutung. Kurzfristige Verbindlichkeiten müssen bei Fälligkeit aus verfügbaren Mitteln, laufenden Einnahmen oder vereinbarten Finanzierungsquellen erfüllt werden können.

Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über Bankguthaben von knapp 5,99 Millionen Euro. Hinzu kamen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von rund 1,53 Millionen Euro. Die ausgewiesenen Bankguthaben allein deckten damit nicht die Gesamtsumme der als kurzfristig eingestuften Verbindlichkeiten.

Daraus lässt sich allerdings nicht automatisch eine Liquiditätslücke ableiten. Entscheidend sind die tatsächlichen Zahlungszeitpunkte, die laufenden Einnahmen sowie mögliche Vereinbarungen mit Gesellschaftern und Kreditgebern. Eine detaillierte Liquiditätsplanung ist im veröffentlichten Abschluss nicht enthalten.

Bankguthaben steigen trotz hoher Investitionen

Positiv fällt auf, dass sich die vorhandenen liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2025 erhöhten. Das Guthaben bei Kreditinstituten stieg von 4,01 Millionen Euro auf 5,99 Millionen Euro. Damit verfügte die Gesellschaft am Bilanzstichtag über rund 1,98 Millionen Euro mehr Bankguthaben als ein Jahr zuvor.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich auf rund 1,53 Millionen Euro. Davon entfielen rund 1,04 Millionen Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nach den Erläuterungen im Lagebericht im Wesentlichen aus Einspeiseentgelten resultieren.

Die Geschäftsführung erklärt ausdrücklich, dass die Zahlungsfähigkeit im gesamten Berichtsjahr gewährleistet gewesen sei. Auch für die weitere Entwicklung werden keine Liquiditätsengpässe erwartet.

Diese Einschätzung ist ein wichtiger Bestandteil des Lageberichts. Für Anleger bleibt dennoch relevant, wie sich die Liquidität nach der Inbetriebnahme der zusätzlichen Anlagen entwickelt und welche Tilgungs- und Auszahlungsverpflichtungen in den kommenden Jahren anstehen.

Kreditgeber verfügen über umfangreiche Sicherheiten

Die Finanzierung des Windparks ist durch verschiedene Sicherungsrechte abgesichert. Im Anhang nennt die Gesellschaft unter anderem Sicherungsübereignungen von Windenergieanlagen, die Globalabtretung gegenwärtiger und zukünftiger Forderungen aus dem Betrieb der Anlagen sowie die Verpfändung von Bankguthaben.

Damit bestehen zugunsten der Kreditgeber Sicherheiten an wesentlichen Vermögenswerten und Zahlungsansprüchen der Gesellschaft.

Für Gesellschafter und Anleger ist diese Struktur von Bedeutung, weil gesicherte Gläubiger im Fall wirtschaftlicher Schwierigkeiten auf bestimmte Sicherheiten zurückgreifen können. Welche konkreten Vermögenswerte welchen Darlehen zugeordnet sind, wird im veröffentlichten Abschluss allerdings nicht vollständig aufgeschlüsselt.

Neue Windenergieanlagen sollen 2026 für höhere Erträge sorgen

Die Geschäftsführung setzt für das Geschäftsjahr 2026 auf eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung. Im April 2026 wurden fünf zusätzliche Windenergieanlagen des Typs Enercon E115 sowie ein Umspannwerk in Betrieb genommen.

Damit wurde der bestehende Windpark erheblich erweitert. Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 umfasste der bisherige Anlagenbestand elf Windenergieanlagen. Dazu gehörten neun Anlagen des Typs Enercon E115 mit jeweils 3,0 Megawatt, eine Anlage des Typs Enercon E82 mit 2,0 Megawatt sowie eine 2023 in Betrieb genommene Anlage des Typs Enercon E138 mit 4,2 Megawatt.

Für die fünf neuen Anlagen liegen nach Angaben des Lageberichts Zuschläge aus Ausschreibungen der Bundesnetzagentur vor. Vier Anlagen erhielten einen Zuschlagswert von 7,29 Cent je Kilowattstunde, die fünfte Anlage einen Zuschlagswert von 7,19 Cent je Kilowattstunde.

Durch die zusätzliche Stromproduktion erwartet die Gesellschaft steigende Umsatzerlöse. Bereits bis zum 31. Mai 2026 lagen die Erlöse nach Unternehmensangaben um rund 390.000 Euro beziehungsweise 14,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die Geschäftsführung deshalb mit einem deutlich verbesserten Jahresergebnis. Ob diese Prognose erreicht wird, hängt unter anderem von den tatsächlichen Windverhältnissen, den laufenden Betriebskosten und den Finanzierungskosten ab.

Auffälligkeiten bei einzelnen Angaben im Jahresabschluss

Bei der Durchsicht der veröffentlichten Unterlagen fallen einige Unstimmigkeiten auf, die einer Erläuterung bedürfen. So nennt die Bilanz Gesellschafterverbindlichkeiten von rund 14,45 Millionen Euro, während im Anhang innerhalb einer weiter gefassten Verbindlichkeitsgruppe rund 14,48 Millionen Euro ausgewiesen werden. Eine eindeutige Überleitung dieser Beträge fehlt.

Auch die Laufzeitentabelle enthält eine geringfügige rechnerische Abweichung. Bei den Gesellschafterverbindlichkeiten wird ein Gesamtbetrag von 14.480.422,28 Euro angegeben, während die kurzfristige Restlaufzeit mit 14.480.422,78 Euro ausgewiesen wird. Die Differenz beträgt 50 Cent.

Darüber hinaus findet sich im Anhang bei den Unterschriften der Geschäftsführung die Datumsangabe 21. Juli 2025. Andere Bestandteile des Jahresabschlusses tragen dagegen das Datum 21. Juli 2026. Da der Abschluss das Geschäftsjahr 2025 betrifft, könnte es sich um einen redaktionellen Fehler handeln. Eine Bestätigung hierfür liegt nicht vor.

Diese Auffälligkeiten sind kein Beleg für eine fehlerhafte Gesamtbilanz oder eine vorsätzliche Falschdarstellung. Sie zeigen jedoch, an welchen Stellen ergänzende Erläuterungen zur Transparenz beitragen könnten.

Wirtschaftsprüfer erteilen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wurde von der rt Revision + Treuhand GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft, geprüft. Der Bestätigungsvermerk datiert vom 28. August 2026.

Die Prüfer kommen zu dem Ergebnis, dass der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den maßgeblichen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetzes entspricht. Auch der Lagebericht vermittelt nach ihrer Beurteilung insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

Die Prüfung führte zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Darüber hinaus wurde die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten bestätigt.

Ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk ist ein wichtiger Hinweis auf die Ordnungsmäßigkeit der geprüften Rechnungslegung. Er bedeutet jedoch nicht, dass wirtschaftliche Risiken ausgeschlossen sind oder künftige Ergebnisprognosen garantiert erreicht werden.

Was bedeutet die Entwicklung für Anleger?

Die Windpark Schnatebüll Repowering GmbH & Co. KG ist nach eigenen Angaben Emittentin von Vermögensanlagen im Sinne des Vermögensanlagengesetzes. Für Anleger und Gesellschafter ist deshalb besonders wichtig, wie nachhaltig die Gesellschaft ihre Erträge erwirtschaftet und wie zuverlässig sie ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann.

Das Unternehmen verfolgt nach dem Lagebericht das Ziel, durch den Betrieb der Windenergieanlagen angemessene und regelmäßige Auszahlungen sowie eine marktgerechte Rendite zu ermöglichen.

Der starke Gewinnrückgang im Jahr 2025, die erheblich gestiegenen Finanzierungskosten und die hohe Fremdkapitalquote verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit. Zugleich ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft umfangreiche Investitionen in zusätzliche Windenergieanlagen vorgenommen hat, die erst seit April 2026 Erträge erwirtschaften können.

Für die wirtschaftliche Beurteilung wird deshalb entscheidend sein, ob die neuen Anlagen die erwarteten zusätzlichen Einnahmen erzielen und wie sich die Verpflichtungen gegenüber Banken und Gesellschaftern entwickeln.

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