Eine der größten Evakuierungsmaßnahmen des Wochenendes läuft in Hannover. Im Stadtteil Misburg mussten am Sonntag rund 17.500 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
Grund sind zwei im Boden entdeckte amerikanische Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um jeweils rund 250 Kilogramm schwere Blindgänger.
Das betroffene Gebiet wurde großräumig abgesperrt. Erst nachdem sichergestellt war, dass sich keine Menschen mehr innerhalb des Sicherheitsbereichs befanden, konnten die Kampfmittelräumer mit ihrer Arbeit beginnen.
Die erste Bombe konnte am Sonntagnachmittag erfolgreich entschärft werden. Anschließend mussten sich die Spezialisten um den zweiten Blindgänger kümmern.
Für die Bewohner bedeutet die Maßnahme erhebliche Einschränkungen. Solche Evakuierungen sind jedoch unvermeidbar, da auch mehr als 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs von nicht explodierten Bomben erhebliche Gefahren ausgehen können.
Erst nach vollständiger Beseitigung der Gefahr kann das gesperrte Gebiet wieder freigegeben werden.