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Hackerangriff auf Münchner Universität: Persönliche Daten von Studierenden möglicherweise gestohlen

Alltechbuzz_net (CC0), Pixabay

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Nach Angaben der Universität haben sich Unbekannte Zugang zu einem IT-System verschafft, in dem persönliche Daten von Studierenden gespeichert sind.

Betroffen ist nach Angaben der LMU ein System mit sogenannten Stammdaten zur Immatrikulation. Dadurch könnten die Angreifer Zugriff auf zahlreiche persönliche Informationen erhalten haben.

Dazu gehören möglicherweise Namen, Postanschriften, E-Mail-Adressen und Geburtsorte. Besonders sensibel ist, dass nach Angaben der Universität auch Bankdaten betroffen sein könnten. Darüber hinaus könnten weitere Informationen, beispielsweise über frühere Bildungsabschlüsse, zugänglich gewesen sein.

Zahl der Betroffenen noch unklar

Wie viele Studierende tatsächlich von dem Datenvorfall betroffen sind, teilte die Universität zunächst nicht mit. Ebenso geht aus den bislang vorliegenden Informationen nicht hervor, welche Daten nachweislich kopiert oder gestohlen wurden.

Deshalb muss zwischen einem möglichen Zugriff und einem tatsächlich festgestellten Datendiebstahl unterschieden werden. Sicher ist nach den Angaben der LMU zunächst, dass sich Unbefugte Zugang zu dem betreffenden IT-System verschafft haben.

Für möglicherweise betroffene Studierende ist der Vorfall insbesondere wegen der sensiblen persönlichen Daten relevant. Sollten tatsächlich Bank-, Adress- oder andere persönliche Daten abgeflossen sein, könnten diese grundsätzlich für weitere Betrugsversuche oder täuschend echt wirkende Phishing-Nachrichten missbraucht werden.

Bis weitere Untersuchungsergebnisse vorliegen, bleibt jedoch offen, welche Daten tatsächlich entwendet wurden, wie viele Studierende betroffen sind und was die Angreifer mit den Informationen beabsichtigen.

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