Die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF warnt vor betrügerischen Aktivitäten, bei denen Unbekannte den Namen der TEIKO ASSET MANAGEMENT S.À R.L. missbrauchen.
Nach Angaben der CSSF treten die unbekannten Personen unter dem Namen des Unternehmens auf, obwohl keine Verbindung zur echten TEIKO ASSET MANAGEMENT S.À R.L. besteht. Ziel solcher Identitätsmissbräuche kann es sein, bei potenziellen Anlegern oder Geschäftspartnern den Eindruck zu erwecken, mit einem tatsächlich existierenden Finanzunternehmen in Kontakt zu stehen.
Für die betrügerischen Aktivitäten wird laut Warnhinweis unter anderem die Internetseite teikoam.finance verwendet. Zudem werden E-Mail-Adressen nach dem Muster Firstname.Lastname@teikoam.finance eingesetzt. Als Kontaktmöglichkeiten nennt die CSSF außerdem die Telefonnummern +33 6 52 71 94 68 und +33 1 87 68 03 44.
Die CSSF stellt ausdrücklich klar, dass die echte TEIKO ASSET MANAGEMENT S.À R.L. mit diesen Aktivitäten nicht in Verbindung steht.
Bei TEIKO ASSET MANAGEMENT S.À R.L. handelt es sich um einen Verwalter alternativer Investmentfonds, der nach Artikel 3 Absatz 3 des luxemburgischen Gesetzes vom 12. Juli 2013 registriert und beaufsichtigt wird. Gleichzeitig weist die CSSF darauf hin, dass das Unternehmen nicht von der CSSF zugelassen ist.
Für Anleger ist diese Unterscheidung besonders wichtig. Die Tatsache, dass der Name eines real existierenden Unternehmens verwendet wird, bedeutet nicht, dass die Kontaktaufnahme tatsächlich von diesem Unternehmen stammt. Gerade bei unerwarteten Anlageangeboten, E-Mails oder Telefonanrufen sollten Kontaktdaten deshalb sorgfältig überprüft werden.
Die Warnung zeigt erneut, wie häufig Betrüger versuchen, sich durch den Namen eines echten Finanzunternehmens einen seriösen Anschein zu geben. Anleger sollten daher insbesondere bei unbekannten Webseiten, abweichenden E-Mail-Domains oder ungewöhnlichen Telefonnummern aufmerksam sein.
Wer Kontakt zu TEIKO ASSET MANAGEMENT S.À R.L. aufnehmen möchte, sollte ausschließlich die offiziellen Unternehmensdaten verwenden und nicht auf die in der Warnung genannten Kontaktdaten zurückgreifen.