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Zwei Tote bei Gewalttat an Brandenburger Schule – 19-Jähriger festgenommen

TechLine (CC0), Pixabay

An einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau in Brandenburg sind am Donnerstagnachmittag zwei Menschen bei einer schweren Gewalttat ums Leben gekommen. Bei den Todesopfern handelt es sich nach bisherigen Berichten um eine 18-jährige Schülerin und einen 30 Jahre alten Mann. Ein 19-jähriger Tatverdächtiger wurde von der Polizei festgenommen.

Der Vorfall ereignete sich am 27. August 2026 auf dem Campus der Docemus-Privatschule. Gegen 13.45 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an. Auch zwei Rettungshubschrauber wurden angefordert.

Das Schulgelände wurde weiträumig abgesperrt. Bewaffnete Polizeikräfte sicherten den Campus, während Kriminaltechniker mit der Spurensicherung begannen.

18-jährige Schülerin unter den Todesopfern

Nach den bislang vorliegenden Informationen soll es sich bei dem festgenommenen 19-Jährigen um den Ex-Freund der getöteten 18-Jährigen handeln. Ob der Tatverdächtige selbst Schüler der Einrichtung ist oder die Schule früher besucht hat, war zunächst nicht bekannt.

Über den genauen Ablauf der Tat liegen bislang nur wenige gesicherte Informationen vor. Medienberichten zufolge soll es sich möglicherweise um einen Messerangriff gehandelt haben. Von der Polizei wurde dies zunächst jedoch nicht offiziell bestätigt.

Damit ist auch noch nicht abschließend geklärt, was der Tat vorausging und welches Motiv der 19-Jährige gehabt haben könnte.

30-Jähriger soll beim Eingreifen getötet worden sein

Bei dem zweiten Todesopfer handelt es sich um einen 30 Jahre alten Mann. Nach bisherigen Medieninformationen soll er versucht haben, den mutmaßlichen Täter aufzuhalten beziehungsweise in das Geschehen einzugreifen.

Dabei soll auch er tödlich verletzt worden sein. Welche Beziehung der 30-Jährige zur Schule, zur getöteten Schülerin oder zum Tatverdächtigen hatte, geht aus den bislang vorliegenden Informationen nicht hervor.

Auch zur Frage, ob weitere Menschen verletzt wurden, gab es zunächst keine abschließenden Angaben.

Tatverdächtiger festgenommen

Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei vorläufig festgenommen werden. Nach seiner Festnahme gingen die Ermittler davon aus, dass für Schüler, Lehrkräfte und die Bevölkerung keine weitere unmittelbare Gefahr mehr besteht.

Dennoch blieb der Campus weiterhin großräumig abgesperrt. Ermittler sicherten Spuren und versuchten, den genauen Ablauf der Gewalttat zu rekonstruieren.

Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Insbesondere muss geklärt werden, was sich unmittelbar vor dem Angriff ereignete und ob die frühere Beziehung zwischen dem 19-Jährigen und der getöteten Schülerin bei der Tat eine Rolle spielte.

Da es sich um eine sich noch entwickelnde Nachrichtenlage handelt, können sich einzelne Angaben zum Tatablauf und zu den Hintergründen noch ändern.

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