In Klötze in der Altmark ist in der Nacht zu Sonntag ein Feuer in einem Kinderzimmer ausgebrochen – vermutlich ausgelöst durch eine überhitzte Powerbank. Dank eines funktionierenden Rauchmelders wurde das Feuer früh entdeckt und schnell gelöscht.
Ein achtjähriges Kind, das sich im Zimmer befand, wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit. Glücklicherweise entstand kein großer Sachschaden: Der Brand führte lediglich zu rund 1.000 Euro Zerstörung an Mobiliar und Einrichtung.
Die Einsatzkräfte lobten ausdrücklich die Wirkung des Rauchmelders, der Schlimmeres verhinderte. Die Polizei untersucht nun, ob ein technischer Defekt der mobilen Ladeeinheit tatsächlich die Ursache war – Hinweise darauf deuten aber bereits deutlich in diese Richtung.
Bereits mehrfach kam es in Deutschland zu ähnlichen Zwischenfällen: Powerbanks und Lithium-Akkus können sich überhitzen, insbesondere wenn sie über Nacht laden, beschädigt sind oder unter Decken und Kissen liegen. Die Behörden raten deshalb, Ladegeräte stets auf festen, nicht brennbaren Unterlagen zu betreiben und regelmäßig auf äußere Schäden zu prüfen.
Für die Familie aus Klötze endete der nächtliche Schreck glimpflich – das Kind wird medizinisch betreut, Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.