Dark Mode Light Mode

CSSF warnt vor betrügerischer Online-Plattform „Sagemaster“

Pixaline / Pixabay

Die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF), die luxemburgische Finanzaufsichtsbehörde, warnt eindringlich vor den Aktivitäten einer Plattform, die sich unter dem Namen „Sagemaster“ (Website: www.sagemaster.iai präsentiert. Über soziale Netzwerke bietet das Unternehmen vermeintliche KI-basierte Schulungsprogramme und Analysetools an, die Nutzern helfen sollen, auf den Finanzmärkten, insbesondere im Bereich Devisenhandel (Forex) und CFDs, zu investieren.

Nach Angaben der CSSF richtet sich die Plattform gezielt an junge Menschen und bewirbt ihre Dienstleistungen mit versprechenden Aussagen über schnellen und leichten Geldgewinn durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. In Luxemburg seien bereits junge Personen aktiv geworden, die diese Programme weiterempfehlen und neue Mitglieder anwerben. Dabei behaupten sie, Sagemaster sei von der CSSF zugelassen oder beaufsichtigt – eine Aussage, die nachweislich falsch ist.

Die CSSF stellt klar, dass Sagemaster nicht über eine Genehmigung verfügt und keinerlei Aufsicht durch die Behörde besteht. Damit ist das Unternehmen nicht berechtigt, in oder von Luxemburg aus Finanzdienstleistungen anzubieten oder zu vermitteln.

Die Behörde mahnt zur Vorsicht und erinnert daran, dass Investitionen in Forex-Produkte und Differenzkontrakte (CFDs) mit erheblichen Risiken verbunden sind. Die überwiegende Mehrheit der Privatanleger verliere dabei einen Großteil oder sogar ihr gesamtes investiertes Kapital.

Die CSSF rät daher dringend, keine Zahlungen oder persönlichen Daten an „Sagemaster“ oder verbundene Personen weiterzugeben und bei Verdachtsfällen unverzüglich die zuständigen Behörden zu informieren.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Verkehrsminister Schnieder plant Reform: Führerscheine sollen deutlich günstiger werden

Next Post

Nestlé im Umbruch: Neuer CEO kündigt weltweiten Stellenabbau von 16.000 Jobs an