In der britischen Stadt Manchester hat sich am Samstag ein Angriff vor einer Synagoge ereignet, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Mann zunächst mit einem Auto in eine Menschengruppe und verletzte dabei mehrere Personen. Anschließend soll der Täter mit einem Messer auf Umstehende eingestochen haben.
Laut ersten Informationen wurden vier Menschen verletzt, einige davon schwer. Einsatzkräfte der Polizei waren schnell vor Ort und erschossen den Angreifer, nachdem dieser trotz Warnung nicht gestoppt werden konnte.
Ermittlungen zu Motiv laufen
Die Hintergründe des Angriffs sind derzeit noch unklar. Die Behörden betonten, es werde in alle Richtungen ermittelt, auch ein antisemitisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden.
Augenzeugen berichten von Panik und Chaos vor der Synagoge. Mehrere Passanten leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen.
Großbritannien unter Schock
Der Vorfall hat in Großbritannien große Bestürzung ausgelöst. Vertreter jüdischer Gemeinden sprachen von einem „feigen und grausamen Angriff“ und forderten stärkeren Schutz für religiöse Einrichtungen.
Premierminister und Innenministerium äußerten sich bislang nicht offiziell, kündigten aber an, die Lage genau zu beobachten.
Fazit
Der Angriff vor der Synagoge in Manchester hat einmal mehr gezeigt, wie verwundbar religiöse Gemeinschaften auch in westlichen Metropolen sind. Die Ermittler stehen nun vor der Aufgabe, die Hintergründe und das Motiv des Täters aufzuklären – während die Stadt um die Verletzten bangt und die jüdische Gemeinde unter Schock steht.