Deutschland verzeichnet eine alarmierend hohe Zahl an Personen, die per Haftbefehl gesucht werden. Nach Angaben der Bundesregierung, veröffentlicht in einer Antwort auf eine Anfrage der AfD, waren zum Stichtag 1. Juli 2025 genau 147.995 Menschen im polizeilichen Fahndungssystem registriert.
Zahlen im Detail
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19.257 Gesuchte sind deutsche Staatsangehörige
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128.738 sind ausländischer Herkunft oder staatenlos
Damit entfällt der überwiegende Anteil – rund 87 Prozent – auf Nicht-Deutsche oder Personen ohne feststellbare Nationalität.
Hintergründe der Fahndungen
Die Gründe für Haftbefehle sind vielfältig: von Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht über Eigentumsdelikte bis hin zu Gewalt- und Drogendelikten. Wie viele der gesuchten Personen als gefährlich gelten oder bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, wurde nicht im Detail aufgeschlüsselt.
Politische Diskussion
Die Veröffentlichung könnte die Debatte um innere Sicherheit und Migrationspolitik erneut anheizen. Kritiker fordern bereits konsequentere Abschiebungen bei ausländischen Straftätern sowie eine bessere internationale Zusammenarbeit bei der Fahndung.
Die Bundesregierung betont, dass es sich bei den Zahlen um eine Momentaufnahme handelt und Fahndungen ständig fortgeschrieben werden. Ob und wie viele Haftbefehle tatsächlich vollstreckt werden können, bleibt unklar.