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BaFin warnt vor Netzwerk betrügerischer Krypto-Websites – Lockversprechen: „Verdienst von 500 € bis 1.500 € pro Tag“

Lindsay_Jayne (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor einem groß angelegten Netzwerk aus über 90 nahezu identischen Websites, die ohne Erlaubnis Dienstleistungen mit Kryptowerten anbieten. Allen Seiten gemeinsam ist die reißerische Einleitung:

„[Name der Website] – Verdienst von 500 € bis 1.500 € pro Tag“

Diese Websites weisen kein Impressum auf. Die Betreiber sind nicht bei der BaFin registriert oder beaufsichtigt.

Bekannte Seiten (Auswahl):

  • https://beravantax.net

  • https://beravastax.net

  • https://beravatex.net

  • https://beravendex.org

  • https://beraventex.net

  • https://beravestex.net

  • https://beravetax.net

  • https://brundexor.net

  • https://bundestinvestbank.org

  • https://capitalfaxpro.com

  • https://dopperfolgpro.de

  • https://duoaegispro.com

  • https://finaxonix.com / .eu

  • https://finovexispro.com

  • https://grobenextapro.com / .info

  • https://growitxpro.com

  • https://invesxtrisapp.com

  • https://kapitalonixpro.com

  • https://kernfinix.com / .de

  • https://luntvox.com / .org / .de

  • https://monivexis.com / .net

  • https://naxreich.de

  • https://nexioreich.vip

  • https://orbinalix.com

  • https://pumpixefin.com

  • https://solviontrust.com

  • https://terovexis.de

  • https://tradynixpro.com

  • https://zemtravex.com

  • https://zentravex.de

Die vollständige Liste ist auf der Website der BaFin abrufbar.

Erlaubnispflicht für Kryptowerte-Dienstleistungen

In Deutschland dürfen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowerten nur mit einer ausdrücklichen Genehmigung durch die BaFin angeboten werden. Fehlt diese Erlaubnis, liegt ein unerlaubtes Geschäft vor. Verbraucherinnen und Verbraucher können über die Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen, ob ein Anbieter zugelassen ist.

Die Warnung der BaFin erfolgt auf Grundlage von § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG).

BaFin rät zu besonderer Vorsicht bei vermeintlich lukrativen Online-Angeboten

Verbraucherinnen und Verbraucher sollten bei Finanzangeboten im Internet äußerst kritisch sein – insbesondere wenn unrealistisch hohe Renditen in Aussicht gestellt werden. Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter warnen regelmäßig vor Betrugsmaschen im Online-Finanzbereich.

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