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Päpstliche Wahl im Vatikan: Schwarzer Rauch am ersten Tag – Noch kein neuer Papst

lino9999 (CC0), Pixabay

Die Spannung im Vatikan ist greifbar! Am Mittwochabend stieg schwarzer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf – ein klares Zeichen dafür, dass die Kardinäle am ersten Tag des Konklaves noch keinen neuen Papst gewählt haben. Tausende Gläubige hatten sich auf dem Petersplatz versammelt, in der Hoffnung, die erlösende weiße Rauchwolke zu sehen. Doch bisher blieb die Wahl erfolglos.


🕯️ Der Auftakt des Konklaves: Ritual und Geheimhaltung

Der Tag begann mit einer feierlichen Prozession von 133 wahlberechtigten Kardinälen, die unter Gebeten und Gesängen in die Sixtinische Kapelle einzogen. Nachdem die Türen verschlossen wurden, begann die erste Wahlrunde. Traditionell dauert die Wahl eines neuen Papstes mehrere Tage, besonders wenn kein klarer Favorit feststeht – wie in diesem Jahr.

Die Kardinäle dürfen während des Konklaves keinen Kontakt zur Außenwelt haben. Um die Geheimhaltung zu gewährleisten, setzt der Vatikan moderne Störtechnik ein, um elektronische Kommunikation zu verhindern.


🔥 Schwarzer Rauch: Was bedeutet das?

Schwarzer Rauch signalisiert: Kein Konsens! – Die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit wurde nicht erreicht. Das überrascht wenig, da die Wahl als offen gilt und kein klarer Nachfolger für Papst Franziskus in Sicht ist. Schon sein Vorgänger, Papst Benedikt XVI., brauchte mehrere Wahlrunden. Damals, 2013, dauerte es zwei Tage, bis Jorge Bergoglio als Papst Franziskus gewählt wurde.

Wie lange dauert die Papstwahl?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Wahl mehrere Tage dauert. Die Kardinäle dürfen pro Tag bis zu vier Wahlgänge abhalten. Sollte bis zum Ende des Tages kein Ergebnis vorliegen, geht es am nächsten Morgen weiter. Erfahrene Beobachter rechnen diesmal mit drei bis vier Tagen.


💭 Kardinal Dolan: „Viele würdige Kandidaten“

Der New Yorker Erzbischof Timothy Dolan, selbst einer der Wahlberechtigten, schätzt die Lage als besonders komplex ein: „Wir stehen nicht vor einem Mangel an guten Kandidaten, sondern vor der Herausforderung, aus vielen würdigen Personen die richtige zu wählen.“

Er betont, dass sich die Kardinäle untereinander beraten und Informationen austauschen. Besonders die Kardinäle aus Ländern, die erstmals wahlberechtigt sind, stehen im Fokus der Gespräche.


🌍 Internationales Interesse: Wer könnte der neue Papst werden?

Zu den häufig genannten Namen zählen:

  • Luis Antonio Tagle (Philippinen): Als liberaler Kardinal bekannt und oft als „Franziskus II“ bezeichnet.

  • Peter Erdo (Ungarn): Ein konservativer Kandidat und Favorit unter den traditionellen Kardinälen.

  • Pietro Parolin (Italien): Der Staatssekretär des Vatikans und gemäßigter Kandidat.

  • Matteo Zuppi (Italien): Ein enger Vertrauter von Papst Franziskus.

Obwohl die meisten Päpste in der Geschichte Italiener waren, liegt die letzte italienische Wahl bereits 47 Jahre zurück. Es bleibt spannend, ob die Tradition wieder aufgenommen wird oder ob ein weiterer Kandidat aus der Ferne das Rennen macht.


Und was passiert als Nächstes?

Die Kardinäle werden am Donnerstag erneut zusammentreten und die Wahl fortsetzen. Vor den nächsten Wahlrunden findet eine Messe statt, um Gottes Beistand für die richtige Entscheidung zu erbitten. Sobald die Wahl erfolgreich ist, wird weißer Rauch aufsteigen und die Glocken des Petersdoms läuten – das Zeichen dafür, dass die katholische Kirche einen neuen Papst hat.

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