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Trump lobt „produktive“ Gespräche mit Putin über Ukraine-Friedensplan

GabrielDouglas (CC0), Pixabay

US-Präsident Donald Trump hat die jüngsten Gespräche zwischen US-Vertretern und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über einen Waffenstillstand in der Ukraine als „gut und produktiv“ bezeichnet. Dies teilte er in einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social mit.

Die Verhandlungen zwischen Putins Regierung und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff fanden am Donnerstagabend in Moskau statt. Im Anschluss erklärte der Kreml, dass man den „vorsichtigen Optimismus“ der USA bezüglich eines Friedensprozesses teile.

Trump schrieb, dass die Gespräche eine „sehr gute Chance“ böten, den „schrecklichen, blutigen Krieg endlich zu beenden“.

Skepsis aus der Ukraine und Europa

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich dagegen wenig begeistert und warf Putin vor, auf Zeit zu spielen, um den Krieg fortsetzen zu können. In einer Reihe von Beiträgen auf X erklärte Selenskyj, dass der Kreml mit „extrem schwierigen und inakzeptablen Bedingungen“ jede diplomatische Lösung blockiere.

„Putin kann diesen Krieg nicht beenden, weil er dann mit leeren Händen dastehen würde“, so Selenskyj. „Er zieht alle in endlose Diskussionen, während seine Waffen weiter töten.“

Auch der britische Premierminister Sir Keir Starmer äußerte Zweifel an Putins Absichten: „Wir dürfen Putin nicht erlauben, mit Waffenstillstandsplänen Spielchen zu treiben. Sollte Russland ernsthaft verhandeln, müssen wir bereit sein, eine Feuerpause zu überwachen. Wenn nicht, müssen wir wirtschaftlichen Druck auf Moskau erhöhen, um ein Kriegsende zu erzwingen.“

Starmer wird am Samstag eine Videokonferenz mit bis zu 25 Staats- und Regierungschefs abhalten, um eine mögliche Friedensmission zu besprechen.

Putins Bedingungen für einen Waffenstillstand

Putin erklärte am Donnerstag, dass ein Waffenstillstand „im Prinzip richtig“ sei, jedoch „Nuancen“ berücksichtigt werden müssten. Russland stellte dabei eine Reihe harter Forderungen, die von der Ukraine als „manipulativ“ zurückgewiesen wurden.

Besonders brisant: Trump forderte Putin in seinem Social-Media-Post auf, die „umzingelten ukrainischen Soldaten“ in Kursk zu verschonen. Andernfalls drohe ein „entsetzliches Massaker“, das es in dieser Form seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben habe.

Während Putin bestätigte, dass sich ukrainische Truppen in Kursk in einer prekären Lage befänden, wies das ukrainische Militär die Berichte über eine Einkesselung als „falsch und konstruiert“ zurück. Man habe sich „erfolgreich umgruppiert“ und bessere Verteidigungsstellungen eingenommen.

G7-Staaten beobachten russische Reaktion

Währenddessen trafen sich die G7-Außenminister in Québec, um über den US-Friedensvorschlag zu beraten. Die kanadische Außenministerin Mélanie Joly erklärte, dass die Gruppe den US-Vorschlag unterstütze und nun die russische Reaktion beobachte.

Der britische Außenminister David Lammy betonte, dass die G7 einen Waffenstillstand „ohne Bedingungen“ fordern.

Der US-Außenminister Marco Rubio stellte nach dem Treffen klar, dass die USA ihre Außenpolitik nicht nach „Social-Media-Beiträgen oder Pressekonferenzen“ ausrichteten, sondern weiterhin auf diplomatische Verhandlungen setzten.

Ob es tatsächlich zu einem Waffenstillstand kommt oder ob Putin weiter auf Verzögerungstaktiken setzt, bleibt ungewiss. Trump jedoch bleibt optimistisch – und lobt weiterhin seine „produktiven Gespräche“.

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